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Immer noch Probleme mit dem Shunt

Hallo an alle

aufgrund meiner immer noch bestehenden und mittlerweile sehr nervenden Probleme mit dem Shuntsystem (Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Gleichgewichtsprobleme, Sehstörungen und auch wieder Fremdkörperschmerzen) versuche ich, jetzt in Köln mehr Klarheit zu bekommen, welche Optionen ich noch habe, falls irgendwann doch eine Op nötig werden sollte. Mir geht es einfach "beschissen" und ich finde das Leben so ziemlich anstrengend. Sorry, aber so ist es für mich und das nicht erst seit kurzem.

Wie geht Ihr eigentlich mit Beschwerden dieser Art um, vor allem weiß ich immer noch nicht, welches Medikament ich dann einnehmen kann. Die Schmerztherapie bestand aus einem Neuroleptikum (Lyrica) und das brachte gar nichts. Außerdem sind bei mir Blockaden versucht worden, die ebenfalls keine Wirkung zeigten. Schmerztabletten könnte ich wie Bonbons schlucken und sie haben ebenfalls keinen Effekt. Akupunktur und Akupressur sind ebenfalls wenig hilfreich. Dann wären da noch die Entspannungsverfahren (Jacobsen und Autogenes Training). Diese bringen mir bei wirklich starken Schmerzen null Hilfe. Das was mir geholfen hat, ist Fitnesstraining. Aber von am Anfang 3 Stunden Schmerzfreiheit sind - wenn überhaupt - 15 Minuten übrig geblieben.

Ich bin mir nicht sicher, ob eine OP überhaupt richtig wäre. Der Shunt ist immer nur in der Weise überprüft worden, dass das Ventil geprüft wurde, ließ sich dieses frei pumpen, passierte nichts weiter und ich konnte nach Hause fahren. Jetzt warte ich mal Köln ab. Vielleicht bringt mich das weiter

Oder hat hier jemand noch einen Rat, den er mir geben kann? Wäre sehr schön!

Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße

Rita Volkwein, 39 Jahre, Bonn

Geschrieben von rivo am 07.08.2008 13:37:45   (4781 * gelesen)

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Kommentare

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Re: Immer noch Probleme mit dem Shunt 
von manuela am 09.08.2008 14:48:30  http://www.hydrocephalus-muenster.org
Hallo Rita,

sorry das ich mich jetzt erst wieder bei dir melde.
Das Problem ist, dass Schmerzmittel nur bedingt bei Hirndruckbeschwerden helfen. Lyrica ist ein Antiepileptikum. Da das Medikament bei dir nichts gebracht hat, ist den dann kein anderes ausprobiert worden? Wegen der Schmerzen hat mir mein Schmerztherapeut zurzeit Gabapentin aufgeschrieben. Das ist ebenfalls ein Antiepileptikum, wird aber auch in der Schmerztherapie eingesetzt.

Ich kann dir auch nicht sagen, ob eine OP sinnvoll wäre. Voraussetzung wäre ja auch erst mal, dass bei dir der Shunt und das Ventil noch mal richtig kontrolliert wird. Evtl auch mit Verlaufs röntgen. Was ja bei dir schon Jahre lang nicht mehr gemacht wurde. Wann hast du den Termin in Köln?



Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.