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Hydrocephalus

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Hydrocephalus

Meine Tochter ist vor 32 Jahren ein Ventil einoperiert worden. Uns wurden keinerlei Infos
über den Namen des Ventils gegeben. 29 Jahre gab es keine Auffälligkeiten, da seine leichte
rechtsseitige spastische Lähmung vorliegt wurde darauf auch wenig geachtet. Untersuchungen
bezüglich HC wurden mindestens 20 Jahre nicht mehr durchgeführt.
1999 traten pötzlich Doppelsehen Erbrechen und schizophrene Erscheinungen auf. Nach
neurologischen Untersuchungen und einer dauer von 4 Monaten waren alle Beschwerten wieder
weg. Auch wurde eine leichte Borriolose festgestellt. Nach einem erneutem Ausbruch ca.8 Monate später wurde wegen der Borriolose 21 Tage Antibioika gespritz das zum totalen abkingen der Symthome führte. 1 Jahr total beschwertefrei.
März 2002 nach starken Kopfschmerzen, morgentlichen Erbrechen, Doppelsehen, ging alles wieder von vorne an und man hatte sich mit der Diakonse Schizophrenie fast abgefunden.
Da sich nach 1 Jahr der Zustand nicht mehr veränderte drängte ich auf eine komplette Untersuchung
im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren . Dort wurde nun festgestellt, daß das Ventil im Kopf nicht mehr vorhanden ist.
Kennt jemand im Raum Augsburg oder Umgebung einen ärzlichen Ansprechpartner des sich mit HC
auskennt.

Für eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar.

R. Weiß

Geschrieben von simone am 19.04.2003 18:20:19   (4590 * gelesen)

   

Kommentare

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Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.


Re: Hydrocephalus 
von Sonja am 19.04.2003 19:12:57 
Hallo!



HC-Ambulanzen im Süddeutschen Raum f. Erwachsene sind:



Dr. Trost (NC-München-Bogenhausen) - Bayern

PD. Dr. Aschoff (NC-Uni- Heidelberg) - Baden-Württemberg

Dr. Kiefer (Homburg/Saar) - Saarland



Mehr spezialisierte HC-Ambuanzen f. Erwachsene gibt es im Süddeutschen Raum leider nicht. Mit der Diagnose Schitzophrenie allein, sollten Sie sich aber nicht zufrieden geben, denn Hirndruck wirkt sich natürlich auch auf das Verhalten aus (letztlich tut das jeder Schmerz). Die Symptome, die Sie schildern, scheinen sehr auf einen Hirndruckanstieg hinzuweisen.



Heutige Diagnoseverfahren zur Feststellung sind: (CT/MRT: Veränderung der Hirninnenräume), Kontrolle des Augenhintergrundes (sog. Stauungspapille bei Hirnüberdruck), EEG (Messung der Hirnstörme, Hinweis auf Epilepsie), operative Hirndruckmessung über 48 h mittels Sonde zur Feststellung von Hirndruck.



Ich hoffe, Sie kommen mit den Infos weiter.



Viel Glück!



Sonja