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Moderiert von: stefan, manuela
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Autor Überdrainage
Andreas
Gast

Registriert: 05.10.2003
Beiträge: 27


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Geschrieben: 22.07.2005 13:13

Hallo,

ich hätte mal eine frage: Was bedeutet bei HC eigentlich "Überdrainage" und welche
Folgen kann diese haben ?

Gruss

Andreas


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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


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ICQ
Geschrieben: 23.07.2005 16:04

Hallo Andreas,

eine Überdrainage bedeutet Unterdruck.

Eine Überdrainage kann z.B. zu einem Überdrainage Syndrom, Schlitzventrikeln, Schlitzventrikelsyndrom, Ventrikelkollaps, Subdurale Hämatome etc. führen.








Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



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Andreas
Gast

Registriert: 05.10.2003
Beiträge: 27


Sende eine Private Nachricht an Andreas
Geschrieben: 25.07.2005 07:40

Andreas schrieb am 25.07.2005 um 07:37:58 Uhr folgendes:

Hallo Manuela,

vielen Dank für Deine Antwort. Leider habe ich nicht ganz begriffen, was Du mir geantwortet hast.

Ich weiss leider nicht was ein "Überdrainage Syndrom", "Schlitzventrikel", "Schlitzverntrikelsyndrom", "Ventrikelkollaps" bzw. "Subturale Hämatome" ist.

Kannst Du mir das vielleicht mal näher - braucht ja nicht so ausführlich sein - erklären ?

Gruß

Andreas




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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


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ICQ
Geschrieben: 25.07.2005 19:13

Hallo Andreas,

bei einem Überdrainage Syndrom sind die Beschwerden ähnlich wie bei einer Unterdrainage (Überdruck). Die Beschwerden treten in der Regel nur beim aufstehen auf und wenn sich der Betroffene wieder hinlegt, verschwinden die Beschwerden wieder.

Schlitzventrikel sind für sich alleine gesehen nichts Krankhaftes. Der Begriff bezeichnet lediglich die Weite der Ventrikel, die infolge der Überdrainage schlitzförmig verengt sind. Bei Schlitzventrikel können, müssen jedoch nicht die üblichen Beschwerden einer Überdrainage auftreten. Sollten jedoch Beschwerden auftreten, muss schnellstens der behandelnde Arzt informiert und aufgesucht werden.

Wenn Schlitzventrikel von lageabhängigen Symptomen wie Kopfschmerzen, Ohrengeräuschen, Schwindel, etc. begleitet werden spricht man von einem Schlitzventrikelsyndrom.

Bei einem Ventrikelkollaps sind die Schlitzventrikel zusammengefallen (kollabiert).

Subdurale Hämatome sind Blutungen.

Genaueres kannst du auf der Homepage der Uniklinik Homburg nachlesen.





Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 22.08.2005 15:01

Hallo!

Genau mit dieses Problem hab ich.

In der Neuroch. wurde mir erklärt das die Ventrikel lt. CT sich über die mitte verschoben haben!

Ich frag mich die ganze Zeit was das auf dauer zur folge haben kann!

Der Neurolge meinte nur das wär auf dauer nicht gut!

Ausserdem würde mich noch intressieren wie oft ein Kontroll CT bei solchen Problemen durchgeführt werden sollte. In der Neuro meinte die Ärtzin alle 1 1/2 bis 2 Jahre würden ausreichen da durch die Strahlung die Augen geschädigt werden. (bin bereits Sehbehindert)

Über Antworten würde ich mich freuen!
MfG
Markus


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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


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ICQ
Geschrieben: 24.08.2005 16:26

Hallo Markus,

schrieb folgendes:
In der Neuroch. wurde mir erklärt das die Ventrikel lt. CT sich über die mitte verschoben haben!

meinst du damit, das die Ventrikel erweitert sind, oder nur verschoben? Erweiterte Ventrikel würden eher für Überdruck sprechen.


schrieb folgendes:
Ausserdem würde mich noch intressieren wie oft ein Kontroll CT bei solchen Problemen durchgeführt werden sollte.

Wenn du zu den Kontrolluntersuchungen gehst und ein aktuelles CT mitbringst, reicht das vollkommen. Da sonst auch die Strahlenbelastung zu hoch wird.






Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 25.08.2005 11:10

Hallo Manuela!

Danke für deine Antwort!

Also ich habe Schlitzventrikel!

Die Ventrikel sind verschoben!

Ich habe zwei Shunts die durch ein y-stück gemeinsam in die Bauchhöhle ableiten!

Die CT werden in der Neuroch. (meinte nicht Neurologie) gemacht. Die Ärtzin dort meinet 1 1/2 bis zwei Jahre würden ausreichen!

Stimmt das?

Oder nur wegen Krankenhausfallmanegment?

Ausserdem meinte die Ärtzin das Ventil (nicht verstellbar) würde gut tranieren!


Ist das auf Dauer gut?

MfG
Markus


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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


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ICQ
Geschrieben: 26.08.2005 07:38

Hallo Markus,

wenn die CT Bilder alle 2 Jahre gemacht werden, reicht das dicke. Sonst wird die Strahlenbelastung auch zu hoch. Wenn du aber zu den regelmäßigen Kontrollen gehst und dabei ein CT angefertigt wird, ist das ausreichend. Ansonsten kann man besser mal ein MRT anfertigen. Hier hast du auch keine Strahlenbelastung. Ist im Vergleich zum CT aber teurer.

schrieb folgendes:
Ausserdem meinte die Ärtzin das Ventil (nicht verstellbar) würde gut tranieren!

Das der Liquor ständig abfließt, ist sicherlich nicht normal. Wenn es dir aber dabei gut geht, kann die Einstellung so bleiben. Wenn du aber Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Doppelbilder, Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinseintrübung, vermehrtes Schlafbedürfnis, Konzentrationsproblemen u.v.a. bekommst, solltest du sofort zu deinem behandelnden Neurochirurgen gehen. Es ist aber auch sehr wichtig, dass du ausreichend trinkst. Da du ja bereits Schlitzventrikel hast. Druckprobleme sind in den meisten Fällen lageabhängig.

In welcher Klinik bist du denn in Behandlung?






Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 30.08.2005 10:43

Hallo Manuela!

Sorry das ich mich erst jetzt melde wollte eigentlich eine private Mitteilung starten aber das hat leider nicht funktioniert!

Also ich habe folgende Probleme Kopfschmerzen, Konzentrationspr., Gedächnisstörungen, auch hin und wieder Schwindel, die bei Belastung zu nehmen!

Ich habe zwei Shunts die in einem y-Stück in die Bauchhöhle ableiten!

Ausserdem HC habe ich noch eine Porenzephalie mit Sehbehinderung!

Bin deshalb auch seit einigen Jahren in Rente!

Das mit dem vielen Trinken ist mir bekannt das sagen die Neuroch. schon seit Jahrzehnten!


Es wurden meines wissens nach immer nur CT erstellt, kein Kernspint!

MfG
Markus



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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


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ICQ
Geschrieben: 31.08.2005 15:19

Hallo Markus,

eine PM kannst du nur versenden, wenn bei uns du als Mitglied eingetragen und angemeldet bist.

schrieb folgendes:
Also ich habe folgende Probleme Kopfschmerzen, Konzentrationspr., Gedächnisstörungen, auch hin und wieder Schwindel, die bei Belastung zu nehmen!

Sind deine Kopfschmerzen lageabhängig? Denn Hirndruckbeschwerden sind in der Regel lageabhängig. Wenn du die Symptome öfter hast, solltest du zu deiner behandelnden Neurochirurgen gehen. Hast du eigentlich ein Schwerkraftventil (auch Shuntassistent genannt)? Dies kann bei einer Überdrainage sehr sinnvoll sein. Zumal du ja selber sagst, dass der Liquor immer abfließt. Sprich doch darüber mal mit deiner Ärztin!

schrieb folgendes:
Es wurden meines wissens nach immer nur CT erstellt, kein Kernspint!

Im Grunde reicht es, wenn ein CT gemacht wird. Ein MRT ist aber im Vergleich zum CT genauer. Ein weiterer Vorteil ist, dass hier keine Strahlenbelastung ist.





Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: manuela am 31.08.2005 15:22 (Originaldatum 31.08.2005 15:19) ]

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