Autor Maschtel
Datum 25.05.2016 16:34
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Hallo Manuela, so richtig diagnostiziert wurde bei mir nichts.

Wir haben uns das CT angeschaut und ich war froh den rechten Ventrikel sehen zu können. Der Linke war nach meinem Geschmack etwas groß. Aber der NC hatte keine Panik, ich also auch nicht.

Irgendwie war ich froh, denn ich hatte schon das Gefühl, die linke Kopfseite steht unter Druck. Und durch Reduzierung des Druckes kann mehr Liquor nach rechts laufen.

In der Nacht, wir haben einen Projektionswecker, habe ich immer geschaut, ob die Augen schlechter werden. Sie sind ganz leicht schlechter und morgens wieder normal geworden.

Vor allem schwüle Tage habe ich gemerkt.

Ich hoffe nicht, dass es falsch war, den Druck zu reduzieren, ich fühle mich zurzeit aber besser. Und auch nach meiner Einschätzung war es richtig. Das Zittern ist besser geworden und der Harndrang auch.

Ich habe seit 2005 eine sehr schwere Zeit. Linksseitige Parese und Spastik. Rechts Ataxie. Die Spastik führte dazu, dass das linke Bein teilluxierte und eine OP nötig war (11.2013). Gott sei Dank habe ich nach 7Jahren den richtigen Arzt getroffen. Seit OP mache ich große Fortschritte beim Gehen, d.h. deutliche Verbesserung der Ataxie. Die Parese und Spastik im linken Arm wurde mit Botox und fleißiges Drehen meinerseits reduziert und behandelt.

Mittlerweile, ich bekomme seit 2010 kein Botox mehr, ist der linke Arm wieder sehr kräftig geworden. Seit dem die Parese zurückgegangen ist, ist an dessen Stelle der Tremor gekommen. Je höher der Druck gestellt wird, umso mehr muss ich zittern. Ich habe festgestellt ab 120 mm H2O bar ist ein erhöhtes Zittern fest zu stellen. Aber vom Bild und wie ich mich fühl, war eine Reduktion sinnvoll.

Im Aufzug haben wir noch den Chef meines NC‘s getroffen. Er wollte sich die Bilder auch mal ansehen. Wir werden sehen, ob er Wort hält. Mit Überdrainage oder Unterdrainage ist mir klar, obwohl ich mich erst seit kurzer Zeit damit befasse.

Diese Seite hat auch ihren Beitrag dazu geleistet. Ich finde dieses Portal klasse. Nur scheinen ja nur sehr wenige mit dem Problem zu tun zu haben, da es keine Ratschläge gibt?

 Viele Grüße Martin


 

 



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 27.12.2017 17:33 (Originaldatum 25.05.2016 16:34) ]



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 27.12.2017 17:34 (Originaldatum 25.05.2016 16:34) ]


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Dieser Artikel kommt von: Die Welt der Medizin und des Hydrocephalus

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