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     Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?
 

Autor Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Unregistrierter Benutzer
Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 14.10.2018 09:12

Moin,

kurzer Verlauf:

2013 Revision der Shunt- Anlage, Shunt wurde mit ausgewechselt gegen ein Miethke GAV 5/30.
2-3 Mal innerhalb 8 Monate zur Nachkontrolle gewesen, wegen meinen Symptomen> Kopfschmerzen am Tage zunehmend,
keine Reaktion vom NC. Dieser wollte mich zum Neurologen schicken, HNO, Augenarzt.HNO und Augenarzt abgeklappert, Augenarzt stellte leichte Verschlechterung der Sehkraft fest, ohne Brille Besserung innerhalb von 3 Jahren bis ich mein Führerschein gemacht hab.


Am 18.09. ging es zur Kontrolle beim NC in Stade wegen überwiegend zunehmende Kopfschmerzen seit 6 Monate, dieser stellte fest, dass der Shunt nicht abfließen kann. MRT wäre am 22.10 geplant.
Am Sonntag den 30.09. ging es dann mit Druckschmerz im rechten Oberbauch und Übelkeit ins Krankenhaus, Verdacht auf Gastritis und wieder nach Hause.

Am 05.10 um 17 Uhr führte es zur Notfallaufnahme in die Neurologie Stade.
Die Kopfschmerzen waren echt sehr stark pochend, häftiges Rauschen in den Ohren, Übelkeit> im Tagesverlauf zunehmend, Anstrengungen+ Bücken führte zu noch intensivere Kopfschmerzen.
Mir wurde Paracetamol als Infusion gegeben und noch ne Flüssigkeit, keine Besserung.

Schließlich wurde mir noch angeboten, was zu Essen, ging garnicht runter bzw sehr schlecht, 1 Stunde später musste ich mich dann übergeben.In der Nacht nur 2 Stunden geschlafen, wo die Kopfschmerzen dann erstaunbar Abnahmen, am Morgen danach fühlte ich mich wie frisch geboren.

Diverse Untersuchung, MRT > Hirnhautreizung evtl von der Überdrainage oder Infekt,Röntgen des Shuntverlaufs- i.O.
Lumbalpunktion> erhöhter Eiweiß, gering eingeblutet, Liquordruck unter dem Normbereich bei 7,5 cm H2O.
3 Blutentnahmen, Leukozyten erhöht.

Haben mich dann nach 1 Woche im Krankenhaus entlassen, die würden eher von einem kleinen Infekt ausgehen.
Schließlich sagte sie auch, es könne auch von der Überdrainage kommen.
Der Shunt füllte sich dann auch wieder problemlos.

Allerdings hat sie mich gebeten, zu dem Neurochirurg zu fahren der mir den Shunt implantiert hat.

Der Neurochirurg in Stade sah bezüglich des Shunts nichts akutes, da er sich wieder normal füllte.

Bin dann gespannt was der NC in Hamburg sagt, der mir hoffentlich schnellstmöglich ein Termin gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha




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Maschtel
Mitglied

Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 76
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 22.10.2018 16:25

Hi Sascha,

Du hast zwar keine Frage gestellt, ich nehme aber an, die wird noch kommen. Was für Dich wichtig ist, was für ein Ventil habe ich überhaupt.

Du hast eine Kombination aus Kugel Konus Ventil und Gravitationsventil, siehe Miethke GAV 5/30. Waagerechte im Schlaf 5 cm und Senkrechte 30 cm.

Der Nachteil, den ich sehe, ist, dass man das Konus Ventil nicht verstellen kann und es immer auf 5 cm oder 50 mm eingestellt ist. Mir fehlt leider die Erfahrung, aber, ich denke, man hat nicht ohne Grund die 50 mm gewählt.

Beruhigt mich auf jeden Fall ungemein, weil ich ein Medos Hakim eingestellt auf 120 mm H2O habe und weiß 110 mm reichen nicht. Kann über Jahre gutgehen und irgendwann kommt die Verstopfung.

War für mich auch immer schwer zu entscheiden, welchen Druck hat man jetzt im Kopf? Zumal es auch Dissertationen gibt, in denen der Kopfdruck plötzlich 10-mal höher ist. Da soll man sich noch auskennen. Dann habe ich gedacht Ärzte machen auch Fehler und schalte mal dein Hirn ein. Und danach war mir eigentlich alles klar!

Gilt aber für andere Ventiltypen. Wie gesagt Erfahrungen habe ich keine. Folge: Du solltest jetzt nicht direkt in Panik verfallen, da Dir kein Mensch auf Erden eine genaue Auskunft erteilen kann. Kann bei Dir vielleicht auch alles gut gehen. Wer weiß das schon!

Damit Du Dich ein bisschen schlaumachen kannst, hänge ich die Datei anbei! Ich gehe immer von mir aus und mein Fall ist auch kompliziert und da sind die Ventrikel bei 12 cm schon extrem schlank. Ich habe 2 Shunts, die zusammen in einem Ventil landen, welches auf 120 mm H2O eingellt, ist. Ich würde für meinen Fall das Ventil nicht runterstellen lassen. Ich weiß nicht, wie lange so ein Ventil in der Lage ist, Zellwand aufzunehmen. Ich fange >110 mm H2O an zu zittern. Diesbezüglich ist ein Holmes-Tremor diagnostiziert worden. Nehme Levo-Dopa, ein Glückshormon, welches auch häufig bei Parkinsenpatienten Anwendung findet. Und logischerweise weiß ich auch nicht, ob die 120 über Jahre reichen. Ich fühle mich wie ein Versuchskaninchen, mal sehen, ob es gut geht?

Wenn Du ein MRT oder CT gemacht hast, das ist der Vorteil solcher Ventile, weil sie sich nicht verstellen können, aber die Uhrzeit ist bei solchen Ventilen entscheidend, weil Du hast ja tagsüber in der Senkrechten bis zu 30 cm H2O und da werden die Ventrikel auch zunehmen. Deine Kopfschmerzen würde ich mir die Tageszeit merken, wann Dir etwas auffällt! Ob die tagsüber zunehmen! Da man bezüglich des Hydrocephalus noch recht wenig weiß, möchte ich Dich auf eine Datei aufmerksam machen, die in Deinem Fall auch wichtig sein könnte, weil sie zeigt, wie kurz man sich erst mit dem Hydrocephalus beschäftigt und, wie wenig man eigentlich weiß.

Viele Grüße Martin

 

Vertraue nicht jedem und mache dir erst mal selber ein Bild!

Muss ich ein Spezialist werden? Können Vögel fliegen? Die meisten ja!

siehe Entwicklung des Shunts/Ventiltypen

 



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 26.10.2018 18:15 (Originaldatum 22.10.2018 16:25) ]


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Maschtel
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Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 76
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 23.10.2018 10:54

Ich habe mir gestern Abend am Fernseher Deinen Text durchgelesen und da war mir eigentlich alles klar und ich musste öfters mal lachen, sorry, nicht über Dich, sondern über die Merkbefreiheit mancher hochbezahlten Leute!

„… Kopfschmerzen am Tage zunehmend. ...“

Würde für mich ein Zeichen sein, dass irgendwas am Ventil nicht stimmt! Da Du auch eine Gravitationseinheit hast, die also auch lageabhängig funktioniert, ist es äußerst schwer, was zu sehen und zu entscheiden.

„… Am 18.09. ging es zur Kontrolle beim NC in Stade wegen überwiegend zunehmende Kopfschmerzen seit 6 Monaten, dieser stellte fest, dass der Shunt nicht abfließen kann. …“

Wie hat er denn das festgestellt? Es gibt Siphons bzw. Vorkammern, das weiß ich auch!

Eine Aussage, ob ein Shunt verstopft ist, ist bei so einem Kombiventil immer schwer zu sagen. Am einfachsten Du hast ein “normales“ Ventil und hast von früher her Aufnahmen, wie Deine Ventrikel auszusehen haben.

Ich habe über die letzten 13 Jahre meines Lebens ein (siehe) Buch geschrieben, in dem auch Hirnaufnahmen, Shunt, Ventil zu finden sind. Vielleicht kannst Du da einiges für Dich rausziehen!

Eine Gravitionseinheit kann ich dir nicht empfehlen, ich würde ein (siehe) Codman Medos Hakim nehmen und es erstmals auf 130 mm H2O einstellen lassen! Nach ca. 2/3 Wochen, CT (nicht MRT, darfst Du nicht mehr), also Röntgen und schau Dir Deine Ventrikel an!

Lass Dir eine CD für Dich für zu Hause brennen! Der Katheter sollte frei sein!

 

Viele Grüße Martin

 



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 25.10.2018 13:00 (Originaldatum 23.10.2018 10:54) ]


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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 23.10.2018 17:07

„… In der Nacht nur 2 Stunden geschlafen, wo die Kopfschmerzen dann erstaunbar Abnahmen, am Morgen danach, fühlte ich mich wie frisch geboren. ....“

Logisch, weil das Gravitationsventil ausgestellt ist und das Kugel Konus Ventil, die 5 cm sind aktiv!

Viele Grüße Martin



[ ]



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 25.10.2018 11:18 (Originaldatum 23.10.2018 17:07) ]


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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 25.10.2018 13:20

Natürlich hast Du mit 1 Ventil eingestellt auf 130 mm H2O eine absolute Überdrainage!

Ja und?

Der negative Druck geht auf den Schlauch, der das aushalten muss. Ich bin nicht der Einzige mit nur 1 Ventil, und soweit ich weiß, leben WIR noch!

Viele Grüße Martin



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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 28.10.2018 11:53

„… Diverse Untersuchung, MRT > Hirnhautreizung evtl von der Überdrainage oder Infekt,Röntgen des Shuntverlaufs- i.O. …“

...

Schließlich sagte sie auch, es könne auch von der Überdrainage kommen.

...

Welche Überdrainage?

Du hast eindeutig bei diesem Ventil keine Überdrainage!

Damit wirbt ja auch die Fa. Miehtke und die 7,5 cm kann man sich jetzt streiten, ob das unter dem Normbereich ist, weil das Ventil auch ein Konus Ventil ist und bei 5 cm öffnet. Wenn Du länger schläfst, kann das zu wenig sein.

Für meinen Fall sehe ich die 12 cm als unbedingt erforderlich an. Was ich nicht weiß, wiviel Hirnwasser bei dir produziert wird, deshalb ist es unbedingt erforderlich, ein CT zu machen und die Ventrikel zu bewerten.

Da die Ventrikel untereinander verbunden sind und Du nur 1 Shunt hast, kommt am meisten Hirnwasser rüber, wenn der Gegendruck möglichst gering ist.

Ich hatte 11 Jahre ein Pro Gav 40 mm +/ - 10 mm ist auch ein Konus Ventil! Wichtig ist allein die Tatsache, dass der 3te Ventrikel nicht zu dick wird.

Viele Grüße Martin



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 04.11.2018 11:47 (Originaldatum 28.10.2018 11:53) ]


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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 04.11.2018 11:09

Da ich schon einmal öfters gehört habe bei einer Überdrainage sei das Gehirn möglicherweise nicht geschützt, muss ich mal den Ingenieur raushängen lassen!

Bei Liquor = Hirnflüssigkeit handelt es sich um ein Fluid oder Flüssigkeit. Die Fluide sind inkompressibel, d.h., sie ändern bei einer Druckerhöhung das Volumen kaum.

Mit mathematischen Formeln will ich nicht langweilen, sondern in der Form es erklären, in der jeder in der Lage ist das nachzuvollziehen.

Wenn man z. B. einen Wassereimer füllt, wird man kaum durch eine Erhöhung der Kraft von oben eine Volumenänderung bewirken.

Was heißt das für meinen Kopf?

Eine Druckänderung ist gleichzusetzen mit der Zunahme der Ventrikel. Vergleichbar mit einer hydraulischen Presse ohne Kraftdifferenz. Wichtig ist, dass wir 2 Räume haben,

1)     das Gehirn,

2)     die Ventrikel.

Wenn wir eine Druckerhöhung haben und wir gelernt haben, dass es sich um ein inkompresivles Medium handelt, folgt daraus, der Liquor muss irgenwo hin, also ist weniger Platz für´s Gehirn da.

Also muss das Gehirn weichen.

Das Gehirn besteht aus sehr vielen Einbuchtungen, um die Oberfläche zu vergrößern. Diese Zwischenräume sind auch mit Liquor gefüllt. Durch übermäßiges Verschieben des Liquors wird das Gehirn Liquor rausgequetscht, was möglicherweise zu Kopfschmerzen führen kann.

Gravitationsventile sorgen dafür, dass nicht zuviel Liquor abfließt!

Was ja auch äußert sinnvoll ist, wenn man sich Bild 32 anschaut in „Entwicklung des Shunts/Ventilsysteme“.

ACHTUNG, die Leute, die ein Spitz Holter Ventil in der Jugend bekommen haben, bitte nicht weiterlesen.

Als ich die Datei gesehen habe „Entwicklung des Shunts/ Ventilsysteme“ wurde mir ganz anders, insbesondere als ich Bild 32 gesehen habe.

Dolichocephale Dysproportion des Schädels durch langjährige Shunt-Überdrainage in der Kindheit. Von dem, wie die Fotos aussehen, würde ich 80zger Jahre tippen.

1.     Die Menschen sind alle sehr jung, d. h. geboren ca. 60/70 ziger Jahre, welche Ventile wurden da eingesetzt, die bekannlich mit Überdrainage zu tun hatten? Spitz-Holter-Ventil, wobei es bei der Darstellung des ersten Spitz-Holter-Ventils aussieht, als ob er das Ventil in seiner Garage gefertigt hat.

2.     In der Kindheit, d. h. da hat man noch Fontanellen, die sich dem Kopfdruck anpassen, natürlich ist es dann so aufgrund der wesentlich kleineren Ventrikel wird sich auch die Kopfform ändern und sichtbar ungewohnt verlaufen. Für mich in der Konsequenz bedeutet das, solange unser Schönheitsideal anders aussieht, ist vorallem in der Jugend eine Gravitationseinheit zu empfehlen. Später kommt es auf den Menschen an, ob eine Gravitationseinheit sinnvoll ist.

3.     Die Probanden sehen grundsätzlich nicht aus als wären sie „Die hellsten Kerzen auf der Torte“.Vielleicht sollte man auch die Eltern und den Beruf der Eltern darstellen.

Fazit: Überdrainage hat in der Jugend sichtbare Folgen, und?

Viele bekommen ein Shunt-Ventil erst wesentlich später. Ob hier ein Gravitationsventil sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.

Ich möchte nicht sagen, dass eine Gravitionseinheit unsinnig ist, die Entwicklung zum Menschen hat mehrere Millionen Jahre gedauert, da wird man wohl kaum in 70zig Jahren Weisheit letzter Schluß gefunden haben.

 

PS: Das ist nur meine Meinung. Wie viel Wahrheit für jeden Einzelnen enthalten ist, kann jeder für sich entscheiden.

 

 




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 22.11.2018 16:04 (Originaldatum 04.11.2018 11:09) ]

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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 06.11.2018 10:40

Also wir brauchen in den Zwischenräumen Liquor!

Und jetzt kommen die Ventile ins Spiel. Wenn wir jetzt „nur“ ein Konus-Ventil haben, soll dies für einen gleichmäßigen Druck sorgen.

Ohne Formeln geht es jetzt nicht mehr. „Die Angabe H2O benennt eine Einheit des Druckes als „cm Wassersäule“.

-     Intraventrikulärer Druck (IVD) = Intraperitonealer Druck (ID) + Öffnungsdruck des Ventils (OD) -hydrostatischer Druck (HD)

-     IVD = ID + OD -HD

Der Patient steht aufrecht. Ich nehme meine Werte:

-     einen Bauchraumdruck von 0 cm H2O,

-     einen Öffnungsdruck des Ventils von 12 cm H2O und

-     einen hydrostatischen Druck von ca. 50 cm H2O.

Umgesetzt auf die Formel

-     IVD = ID + OD -HD ergibt sich

-     IVD = 0 + 12-50 = -38 cm H2O

Aus meinem Buch!

Die Folge wäre ein absolutes Leerlaufen der Ventrikel, wenn wir keine Ventile hätten!

Das Ergebnis darf nicht negativ sein, weil dann etwas dran zieht! Wohin geht also diese Kraft

1.)     sie wird über ein Gravitationsventil aufgenommen oder

2.)     sie muss vom Konus-Ventil und Schlauch aufgenommen werden.

Bei mir wird sie über´s Konus Ventil und Schlauch aufgenommen. Man kann sich nur über die Ventrikel ein Bild machen, ob der eingestellte Druck verändert werden muss. Aus diesem Grund würde ich verstellbare Ventile immer bevorzugen, zumal man keine weitere OP braucht bei Wahl einer anderen Druckstufe!

Aus diesem Grund ist es sehr fraglich, ob man bei einer Überdrainage wirklich weniger Liquor im Kopf hat. Ich würde sagen „NEIN“ aus genannten Gründen, aber die Ventrikel werden sehr klein sein, siehe Buch.

Was nützen einen dicke Ventrikeln, wenn die zum Schutz des Gehirns nicht beitragen können?!

Viele Grüße Martin



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 06.11.2018 10:44 (Originaldatum 06.11.2018 10:40) ]


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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 06.11.2018 17:35

Hat jemand zu diesem Thema Fragen?

Viele Grüße Martin




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

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Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


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Maschtel
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Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Geschrieben: 14.11.2018 09:14

Außerdem Sascha,

ich würde schon sagen, dass Du krank warst, werden die Menschen in der Regel auch!

Ob das zu einer Notaufnahme führen muss? Ich weiß nicht!




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 23.11.2018 11:38 (Originaldatum 14.11.2018 09:14) ]

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