Autor anonymous
Datum 17.01.2004 14:35
Beiträge: Ich (27) hatte vor Jahren mal ein Rauschen im Kopf. Ich habe links einen Shunt. Das Rauschen war so ähnlich wie das Rauschen der Bäume. Kann das was mit dem Shunt bzw. dem Hydrocephalus zu tun haben?

Petra Sandra


Autor anonymous
Datum 03.04.2004 19:25
Beiträge: Hallo Petra Sandra,
ja ich kenne das auch mit dem Rauschen im Kopf. Es hat was mit dem HC zu tun.
Ich habe mich schon daran gewöhnt.
Was hast du für einen Chunt?
Wenn du drüber sprechen möchtest, kannst du mich gerne erreichen per E-mail.
Oder per Telefon: 0911/3226742
Mein Name ist Theresa Rebecca Lück und bin 21 Jahre alt.

Alles liebe für dich!


Theresa Lück


Autor anonymous
Datum 03.04.2004 19:33
Beiträge: Hallo Theresa,

ich habe einen Hydrocephalus internus mit einem shuntsystem zum Herzen hin seit dem Babyalter.

Gruss Petra Sandra


Autor anonymous
Datum 04.04.2004 14:44
Beiträge: Hallo Zusammen,

ich hatte nach einer jahrelangen Überdrainage mal ein ähnliches Phänomen. Es hörte sich so an als würde man sich eine große Muschel ans Ohr halten.

Grüsse
Sonja


Autor anonymous
Datum 04.04.2004 17:09
Beiträge: Hallo Theresa,

ich habe ein Pudenz-Heyer-Ventil auf der linken Seite und schon seit ca. 20 Jahren keine Probleme mehr.

Gruss Petra Sandra


Autor anonymous
Datum 05.04.2004 17:28
Beiträge: Hallo zusammen

Ich habe das rauschen auch. Mich stört es sehr.
Ich empfinde es nicht als rauschen sondern als summen wie ein Binenschwarm.
Habe das erst seit den Probleme mit den Druckverschieden wie Unetr dann Üebrdruck

Claudia


Autor Sam_Hain
Datum 13.05.2004 07:45
Beiträge: Hallo,

also für mich bedeutet ein Rauschen im Kopf nur gutes, da es wohl ums dränieren des Ventils geht.
Sobald ichs nicht mehr dränieren höre, hat sich ein stärkerer Druck aufgebaut (was ich auch am Schlauch fühlen kann).
Habe auch gelesen das man sein Ventil nur bei verschiedenen Druckstufen dränieren hört. Dies würde auch erkären, warum ichs bei Überdruckstörungen nicht mehr höre.
Dann hab ich auch richtig üble Druckstörungen. Ist wahrscheinlich bei allen unterschiedlich. Ich habe ein SOPHY (SOPHYSA) VALVE FOR HC
Na ja,
vielleicht poste ich auch einfach nur daneben *g*
Güße aus dem Gebiet an der Ruhr

der Matthias


Autor Bluesky
Datum 01.06.2004 15:33
Beiträge: Hallo Sam Hain

Das rauschen im Kopf kenne ich nicht. Das bestand 19Jahre nie. Erst seit ich die Druckprobleme habe weshalb mein Ventil nun 3x mal aussgetauscht wurde und ich dann noch ein Antisiphon bekam habe ich sie.
Naja ein Rauschen ist das nicht.
Es ist eine summen wie ein Bienenschwarm aber nicht immer. Es nervt zeimlich und immer dann wenn es besonders stark ist sind auch die Kopfschmerzen nicht zum aushalten.
So sehe ich das nicht als Zeichen O.K. alles ist gut.

Angst habe ich trotzdem nicht warum auch.

Grüßle Claudia Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat egal wie es ausgeht.


Autor Blake
Datum 03.08.2005 14:51
Beiträge: Hallo Sam Hain,
hinsichtlich des Ohrgeräusches, auch wenn das thema schon vor geraumer Zeit abgehandelt wurde, sind meine Erfahrungen, dass es ziemlich lange vor der Ventilimplantation als ein auf und abschwellender Ton, der ziemlich die Lebensqualität beeinflussen kann wahrgenommen wurde. Ich habe aber auch nach Möglichkeiten gesucht, diesen störenden Ton zu unterbinden. Eine positive Erfahrung habe ich gemacht, indem ich meinen Unterkiefer nach vorne schob, das Geräusch verringerte sich und war teilweise gar nicht mehr "hörbar". Aber die Mitmenschen fühlten sich teilweise nicht sehr ernstgenommen.
Mit der letzten OP, Ventrikulostomie hat sich dieses Rauschen verabschiedet und ist seitdem nicht mehr in Erscheinung getreten. Ich denke es hat was mit der Drucksteigerung zu tun. Vielleicht hat eine Drucksteigerung irgendwie einen Einfluss auf unser Innenohr. Zumal mich interessieren würde, wie dieser Ton entsteht, da ja kein Schall von Außen in den Gehörgang eindringt.#
Wenn jemand von Euch eine Erklärung hat?
Bye Blake!


Autor acginfo
Datum 10.10.2005 14:23
Beiträge: Hallo Manuela,

auch ich habe seit meiner Ventilerneuerung 2002 (Magnet Ventil ) ab und zu ein Rauschen im Kopf. Dies ist wie mir die Ärzte erzählt haben ganz normal, Das Rauschen bedeutet das das Ventil arbeitet (z. Hirnwasser wird abgeleitet).

Leider musste ich wieder dieses Jahr im September unters messer der VP-Shunt wurde umgewandelt in einen VA- -Shunt . die Op ist jetzt gerade mal 4 Wochen her. Und das Rauschen habe ich jetzt öffters.
Nach dir keine Sorgen das Rauschen ist allso völlig normal.

Gruß Anja


Autor sylvi
Datum 16.10.2005 22:32
Beiträge: Hallo ihr, dass mit dem rauschen im Kopf kenne ich auch zu gut...was immer mit kopfschmerzen verbunden ist.ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat, aber das mit dem unterkiefer nach vorn strecken hilft bei mir auch und lindert etwas den schmerz.Sonst geht es mir zur zeit aber ganz gut.Die Kopfschmerzen sind zwar öfter, aber meistens ertragbar.ich habe einen hc internus mit ableitung in den Herzvorhof.1999 wurde das Ventil ausgetauscht.letzten Dezember ging es mir dann beschissen.Das CT-Bild deutete auf ein Überdruck hin, daraufhin wurde drei tage eine druckmessung durchgeführt.der zeigte zunächst ständigen unterdruck, dann schwankte er zwischen 5- und plus 40.Die Ärzte waren ratlos.durch schmerzmittel (die sonst nicht helfen)ging es mir dann besser.Dann wurde beim MRT wurde dann ein tumor festgestellt (gutartig zum Glück).Im Dezember wird entschieden ob er raus muss, da er vielleicht drückt und dann auf den Sehnerv drückt...

Naja, dass wollt ich nur mal sagen, ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal zurückschreibt.Es grüßt euch ganz lieb Sylvi


Autor manuela
Datum 20.10.2005 11:37
Beiträge: Hallo Sylvia,

ich weiß dass das Rauschen normal ist. Man sollte lediglich darauf achten, ob es fast ständig ist. Sonst könnte das Ventil defekt sein und eine Übdrainge auftreten. Das mit dem Unterkiefer ist mir neu. wie machst du das genau? Schiebst du den Unterkiefer so lange nach vorne, wie die Kopfschmerzen anhalten?
Zurzeit habe ich auch immer wieder Kopfschmerzen, Schwindel, Doppelbilder und Übelkeit mit Erbrechen. Da ich zurzeit ziemliche Schmerzen an der HWS habe(2 Bandscheibenvorfälle und 2 Vorwölbungen) glaube aber nicht, dass die Beschwerden vom Hirndruck her kommen. Ich habe daher am 25.10.05 einen Termin in der Uniklinik Homburg.

Geht es dir jetzt nach der OP besser? Ich hoffe doch, dass es jetzt besser geworden ist und es auch so bleibt!!!

Hallo Anja,

weist du, ob der Hirndruck mit dem Tumor zusammenhängt? Wo befindet sich der Tumor? Ich hoffe für dich, dass der Tumor nicht operiert werden muss.




Liebe Grüße Manuela
Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: Ein Attentat auf sich selbst.


Autor Blake
Datum 13.01.2006 15:39
Beiträge: Hi ich muss nochmal auf das >Rauschen zurückkommen. Kann es sein , dass hier die Identifikation Schwierigkeiten bereitet. Also die Kategorie wie im Forum artikuliert wurde hat anscheinend unterschiedliche Ausprägungen. Das "es" normal ist , kann sein, die Frage die sich mir stellt, ist es ein verbindenes Element unter HC´lern oder wird das Rauschen mit "Ohrensausen" etc. in Verbindung gebracht? Es ist hilfreich, wenn es näher becshrieben wird.
Meine Erfahrung, es war bei mir nicht "normal", hatte ich "ohrenrauschen, stimmte etwas mit dem Ventilk nicht, bzw. ich hatte noch gar keins. Das Rauschen nahm chronische Züge vor der ersten OP. an, also war erst gelegentlich, dann öfter, dann ununterbrochen vorhanden. Es beeinträchtigte die Lebensqualität. Es wurde schon beschrieben , als Meeresrauschen, allerdings nur ähnlich dem Meeresrauschen. Es handelt sich auch nicht um hören, wer kann schon nach innen hören, bzw. der auslösende Moment muss im Druck der auf das Ohr workte liegen.
Bitte beschreibt mir eure Erfahrungen, da es sich anscheinend auch um unterschiedliches "Rauschen" handelt.
Bye Stephan!


Autor anonymous
Datum 14.01.2006 12:35
Beiträge: Hallo Stephan,

mit rauschen ist, wenn man den Liquor durch die Drainage hinterm Ohr abfließen hört, gemeint. Je nachdem, wie nah die Drainage am Ohr liegt, ist das Rauschen mehr oder weniger intensiv. Das Rauschen wird von jedem auch anders wahrgenommen.
Bei meinem ersten Shunt z.B. habe ich das Rauschen öfter und auch viel intensiver wahrgenommen.







Autor anonymous
Datum 21.06.2006 22:18
Beiträge: Hallo
ich habe diese Seite heute gefunden und ich finde sie richtig super! Ich habe auch ein Hydrocephalus Ventil im Kopf und habe auch so ein Rauschen immer wieder, aber der Neurochirurg sagte: Damit müssen Sie leben . So wie mit vielen anderen Sachen, habe ich mich auch daran gewöhnt.
Gruß Sandra


Autor anonymous
Datum 23.06.2006 10:36
Beiträge: hi ihr,
ich hab mal kurz ne frage.
wenn es nicht mehr rauscht, kann es sein, dass man das ventil nicht mehr benötigt??

Liebe grüße von Hans


Autor anonymous
Datum 25.06.2006 11:17
Beiträge: Hallo Hans,

wenn du das Rauschen nicht mehr hörst, heißt das nicht, dass das Ventil nicht mehr gebraucht wird. Wenn du keine Beschwerden hast, kann es sein, das du dich an das Rauschen gewöhnt hast und du es daher kaum noch wahrnimmst.





Autor Lutz
Datum 26.07.2008 14:19
Beiträge: Hallo, ich heiße Lutz und bin 53!



Ich habe seit 16 Jahren ein Shuntventil im Kopf wegen HC internus unbek. Herkunft!

Zunächst ein Niederdruckventil, was zu stark ableitete und wegen Überdrainage mit Subduralen

Hämatomen ersetzt werden musste. Seit Jan.1994 trage ich ein Hochdruckventil. Das anfängliche Rauschen,

ein Fließgeräusch, welches ich besonders beim Liegen auf der rechten Seite auf dem Shunt wahrgenommen habe,

war zunächst sehr störend, ist im Laufe der Jahre aber fast ganz verschwunden. Bei meiner letzten Untersu-

chung beim Neurochirurgen vor 3 Wochen hat dieser die Funktionsfähigkeit der Pumpe kontrolliert und gesagt, alles sei o.K.

Pumpe lässt sich eindrücken und es wird Liquor befördert und Ventilkammer wird befüllt! Zu den Fließge-

räuschen, die ich früher sehr oft wahrnahm, konnten mir die Neurochirurgen nie viel sagen, außer, dass dies

möglich sei und letztendlich für ein Funktionieren des ganzen Systems spreche. Ich habe es ähnlich gesehen und

das Aussetzen des Fließgeräusches vor etwa zwei Jahren zur Zeit eines Hörsturzes hat mich anfänglich beunruhigt.

Mittlerweile trage ich zwei Hörgeräte wg. Innenohrschwerhörigkeit und ich glaube, dass ich die Geräusche deshalb

nicht mehr höre oder wahrnehme. Außerdem habe ich einen chron. Hochtontinnitus beidseitig der mir enorm

viel Stress bereitet und mich sehr in meiner Lebensqualität einschränkt. Oft glaube ich, dass ein Zusammenhang

zwischen ihm und meinem HC besteht. Wegen dieser Fragestellung, habe ich jetzt einen erneuten Kontrolltermin beim

Neurochirurgen und Radiologen gehabt

Beim letzten Kontroll CT vor einer Woche hat sich ergeben, dass sich Hirnkammern geringfügig 1-2 mm erweitert

haben, im Vergleich zu Kontroll CT vor dreieinhalb Jahren. Zu einem MRT vor zwei Jahren läßt sich nicht so genau ein Vergleich anstellen,

sagte mir der Radiologe. Habe in zwei Wochen wieder Termin bei meinem  Neurochirurgen mit den neuen CT Aufnahmen.

Bin gespannt, wie er das Ganze bewertet. Der Radiologe konnte mir nicht sagen, ob die minimale Erweiterung klini-

sche Auswirkungen hat.

Ich hoffe nicht, dass ich deswegen in absehbarer Zeit noch einmal unters Messer muß.

Drückt mir die Daumen!



Gruß



LUTZ


Autor anonymous
Datum 30.07.2017 19:07
Beiträge: Hallo alle zusammen Ich habe vor ca.1 Jahr einen shunt bekommen nachdem etliche ops nichts gebracht haben am Anfang war alles super aber nach ca 3 Monaten bekam ich wieder häufige Kopfschmerzen außerdem macht mein shunt geräusche ich finde es hört sich an wie beim Zahnarzt der kleine Bohrer es ist oft so laut das es Läute hören die neben mir stehen die Ärzte wissen nicht wirklich weiter und wollen noch mal operieren mit der Hoffnung das das Geräusch und die Schmerzen weg gehen da ich aber erst 16 Jahre alt bin und schon 9 ops mit ziemlich vielen Komplikationen und Verletzungen hinter mir habe würde ich gerne eine 2 Meinung einholen weiß jemand vielleicht ein Krankenhaus oder einen guten Artzt den er weiter empfehlen kann ich wohne zwar in München würde aber überall hinfahren mit der Hoffnung das das Geräusch und die Schmerzen weg gehen
LG Berna


Autor Milena
Datum 01.08.2017 09:49
Beiträge: Hallo Berna

Ich kenne dieses Geräusch auch.Bei mir war es sodass mein Pümpchen zuerst beim Centil eingebautut wurde und später oben am Kopf.Ich hatte jährelange eine Überdrainage.Seit dasPümpchen oben ist, höre ich dieses Geräusch,aber nur wenn ich den Kopf senke.Das kann ich manchmal, wenn ich zu hohen Druck habe.

Das ist für mich ein spannendes Geräusch,ausser wenn ich es zu lange höre.Es hört sich wirklich an wie in einem Bienen haus.

LG Milena


Autor anonymous
Datum 02.08.2017 14:30
Beiträge: Hallo Berna,

was waren das für vorherigen OPs? Wurde bei dir erst eine Ventrikulostomie gemacht?

Ich würde mir auf jeden Fall eine weitere Meinung einholen. Wo bist du denn zurzeit in Behandlung?
Hast du schon mal im Klinikverzeichnis nach anderen Kliniken geschaut?

LG
katja


Autor anonymous
Datum 02.08.2017 20:54
Beiträge: Hallo Katja ja die anderen ops waren Ventrikulostomie aber die sind 2 mal schief gegangen wir sind inmoment in München großhadern das is aber das einzig gute Krankenhaus die diese ops in München durchführen weißt du ein gutes Krankenhaus oder einen guten Artzt ?
LG Berna



Autor Milena
Datum 13.08.2017 12:03
Beiträge: Hallo zusammen

Bei dem letzten Beitrag habe ich mich total vertippt.Nun möchte ich ihn nochmals schreiben. Ich habe seit Geburt einen Shunt und ich hörte das Rauschen die ersten paar Jahre nicht.Damals hatte ich das Püpchen von meinem Stunt hinter dem Ohr,aber als ich älter war, musste ich nochmal operiert werden.Ich würde viele male operiert.

Auf alle Fälle wurde bei mir das Pümchen später oben am Kopf implantiert und seit damals höre ich das rauschen.Das klingt wirkich wie in einem Bienenaus.

Lg Milena




Diese Seite drucken
Diese Seite schließen

Dieser Artikel kommt von: Die Welt der Medizin und des Hydrocephalus

http://www.hydrocephalus-muenster.org/