Autor daniela79
Datum 22.03.2010 02:45
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Hallöchen zusammen!
Hoffe ich bin hier richtig was meine Frage betrifft?!Ich habe seit Baby-Alter (war zwei Monate alt) einen Shunt (Drainage) im Kopf weil ich einen Wasserkopf hatte.Die `Pumpe` bzw der Schlauch ist einmal gerissen als ich vier Jahre alt war,was aber in einer OP ohne Probleme und Komplikationen behoben werden konnte.Danach keine weiteren Vorkommnisse(mittlerweile 31 Jahre alt).
Nun zu meinem Problem:Seit ca einer Woche habe ich ein ca Fingernagel grosses `Ei` am Hals (der Schlauch der Pumpe verläuft auf der rechten Seite vom Kopf her,hinter dem Ohr,durch/neben der Brust bis in den Bauch),welches jedoch nicht ständig,sondern mal mehr mal weniger zu fühlen/sehen ist.Hinzu kommt das ich irgendwie das Gefühl habe das sich etwas im Hals befindet (vergleichbar mit einem `Kloß`im Hals,jedoch keine Halsschmerzen),Wenn ich meinen Kopf nach links drehe habe ich zudem ein Spannungsgefühl vom `Ei`her bis runter zur Brust.
Meine Frage ist,ob mir vielleicht jemand aus eigener Erfahrung sagen kann,ob es sich eventuell um einen Defkekt im Shunt handeln könnte,oder ob jemand selbst Erfahrung mit einem Defekt oder Riss eines Shunts gemacht hat und welche Symptome dabei zu beobachten waren (sprich ein zu ertastendes `Ei`,Spannungsgefühl etc.).Ich hoffe sehr auf Antworten und danke euch!!!lg Daniela 79
  



Autor Michaela
Datum 22.03.2010 12:51
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Hallo Daniela

Erstmal Herzlich willkommen.

Möglich ist es das sich an der stelle ein Liquorkissen ( ggf das EI) gebildet hat. und so ein spannungsgefühl kann um Festwachsen des Schlauches kommen.

Ich würde an deiner STelle ein Röntgenbild vom Shunt verlauf  machen lassen und dann auch zu deinem Neurochr. zu gehen.

Alles Gute Michaela

PS: bei weiteren Fragen ein fach raus damit



Autor daniela79
Datum 22.03.2010 16:24
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Hallo Michaela!

Herzlichen Dank für deine Antwort und für die Option das ich fagen kann wenn ich unsicher bin!

WENN es sich um ein Liquorkissen handeln sollte,was würde dann gemacht werden seitens der Ärzte?Wäre eine OP notwendig oder kann man das auch medikamentös behandeln?

Ich habe gelesen das Du aus BW kommst.Kannst Du mir vielleicht ein Krankenhaus mit einer guten Neurochirurgie empfehlen?Ich habe heute von meinem Arzt die Nummer von der Neuro im Schwenninger Krankenhaus bekommen,vielleicht weißt Du ja etwas über diese Klinik??

                                                    gglg Daniela79

 

 



Autor Michaela
Datum 22.03.2010 20:24
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Hallo Daniela

Nun bei mir sind die Liquorkissen etweder so weg geganen oder auch mal Punktirt worden. Die Wichtigere Frage ist warum es entstanden ist. ( ggf shunt zukurz oder spannung  zu stark usw)

Empfehlen kann man nur sehr schwer, da es mit den erfahrungen immer so eine Sache ist. der eine ist sehr zu frieden, der andere überhaupt nicht. USW

Schwenningen kenn ich überhaupt nicht. Es wäre intereseannt zu wissen wo aus BW du kommst, da ja auch der anfdahrts weg eine Große Rolle spielt. Und es gibt sehr viele Kliniken mit eienr NCH.

Ciao Michaela

PS: dann kann ich dir eher welche nenen ( was aber dann rein sich darauf bezieht das es eine NCH ist)



Autor daniela79
Datum 22.03.2010 22:27
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Hallooo Michaela!

Ich komme aus Niedereschach,ist ca 10km von Villingen-Schwenningen entfernt.Ist ja interessant für mich das Du auch mal Liquorkissen hattest!!Darf ich fragen WO Du`s hattest?Wie gesagt,bei mir ist das `Ei`auf der rechten Seite ca zwei Finger breit unter dem Ohrläppchen.Wie oder wodurch ist`s bei Dir entstanden?Du hast geschrieben das es punktiert wurde ...das hört sich nicht gut an!Wie geht so eine Punktion von statten,tat`s weh??Muß ja sagen...bischen Angst hab ich schon:-(!!lg Dani



Autor Michaela
Datum 23.03.2010 12:48
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Hallo Dani

Nun das was ich Hinter dem Ohr hatte ging von alleine wieder weg.

Das andere Hatte ich am Rücken nach einer OP.

Punktion ist so wie Blutabnehmen wird nur durch die Haut gestochen.

Ciao Michaela



Autor Sanne76
Datum 23.03.2010 17:24
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Hallo Daniela,

also würde auf jeden Fall, wie Michaela auch schon schrieb, ein Röntgenbild vom Shuntverlauf machen lassen. Normalerweise bildet sich mit der Zeit eine Art " Schlauch" um den eigentlichen Schlauch, dass selbst wenn der SChlauch mal zu kurz ist, das Hirnwasser darüber abläuft. Denke wenn er wirklich abgerissen ist und Du sonst keine Probs hast, würde ein neuer Schlauch angemacht werden, meist im Schlüsselbeinbereich, oder hinter dem Ohr, jenachdem wie das bei Dir damals gemacht wurde. Hattest Du denn regelmässige Shuntkontrollen usw... DArf ich fragen wie es Dir mit dem HC geht usw.. hast Du Einschränkungen oder so?

 

LG SANNE



Lea, Aug 2001, FG 30. SSW, posthämorrhagischer HC


Autor daniela79
Datum 28.03.2010 19:37
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Halloooo zsammen

So,ich war am Mittwoch nach anraten meines Hausarztes in der Neurochirurgie unseres KH.Nach Röntgen und CT-Bildern war klar...Shunt am Hals gerissen und dieses `Ei`ist ein Liquor-Kissen.Muss am Dienstag (30.02.) rein und werde wahrscheinlich am Mittwoch operiert.Was genau gemacht wrid (also ob der Shunt jetzt nur `geflickt`wird oder ob ein komplett neues System gelegt wird) konnte man mir aber noch nicht sagen.

Wenn der Schlauch nur geflickt wird stell ich mir den Eingriff `kleiner`vor als wenn alles neu gemacht wird!Zumal ich denke,das dann natürlich,wenn`s neu gemacht wird,auch der Kopf geöffnet werden muss und die Haare dran glauben müssen??Vielleicht kann mich ja jemand von euch aufklären?Ich wüßte auch noch gern wie lang man dann im KH bleiben muss.

@Sanne76:Nein,ich hatte noch NIE irgendwelche Beeinträchtigungen!Weder beim Sport,beim reisen,fliegen ect.Auch nicht irgendwelche Narben,-oder Kopfschmerzen während des Wetterumschwungs oder so.Das einzige was war ist,das der Schlauch als ich sechs Jahre alt war, mal verlängert werden musste (woran ich mich aber kaum erinner,weil`s eben schon so lang her ist)was aber auch keinerlei Probleme nach sich zog!Alles ganz `normal`.Also zur Vorsorge oder Kontrolluntersuchung war ich bestimmt schon fast zwanzig Jahre nicht mehr,eben weil`s ja auch keine Probleme gab.Hätt ich ielleicht besser machen sollen,aber...aus Fehlern lernt man,gell

ganz liebe Grüsse an Dich/Euch

                                                                      Dani



Autor Michaela
Datum 28.03.2010 22:04
Beiträge:

Hallo Danni

Hatte ich ja i´m verdacht, nun meist 5 -10 Tage kommt aufs KH und auf die OP an.

beim "anstückeln" wird meist am Ventil ein Neuer abführender schlauch angebracht. Hoffe sehr das der Rest ganz ist und nicht auch kaputt.

Alles gute für die OP.

Ciao Michaela



Autor daniela79
Datum 29.03.2010 14:29
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Hi Michaela!

DANKE  für die lieben Wünsche !!!Werde mich auf jedenfall hier melden und Bericht erstatten wie`s gelaufen ist sobald ich wieder da bin !

Bis dann!Bleibt gesund!!

                                                                                     lg Dani



Autor Sanne76
Datum 29.03.2010 18:48
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Hallo,

wünsche Dir alles Gute für die OP und drücke ganz doll die Daumen, dass nur der Schlauch ab Hals erneuert werden muss. Und wenn es doch mehr sein soll, dann sind manche Ärzte auch sehr sparsam mit dem Haare abrasieren..... sag ihnen so wenig wie möglich.

ALLES GUTE!!!

 

LG SANNE



Lea, Aug 2001, FG 30. SSW, posthämorrhagischer HC


Autor anonymous
Datum 29.09.2012 16:22
Beiträge: Bei mir wurde ein Liquorkissen festegestellt. Seit Dienstag habe ich ausfälle am linken Arm, wo auch der Hydrocephalus liegt.

Kann dies einen Zusammenhang haben?

Bitte antwortet mir!
Danke

Gruß Marcell


Autor Michaela
Datum 02.10.2012 08:20
Beiträge:

Hallo Marcel

Das was du beschreibst sollte Dich sehr schnell in deine Behandelnte Neurocirurgische Klinik bringen, wenn du dieses bisher nicht gemacht hast.

Da sollte schnell weiter abgeklärt werden, wo deine einzelnen Probleme her kommen.

Grüße Michaela



Autor anonymous
Datum 14.05.2017 20:54
Beiträge: Kan man im Alter von 77 auch noch einen NPH bekommen? Welche sind die sichersten Anzeigen?


Autor manuela
Datum 16.05.2017 20:18
Beiträge: Hallo schmoka,

ja auch mit 77 Jahren kann man noch einen NPH bekommen. Der Normaldruckhydrocephalus tritt meist in der Regel zwischen den 50 - 80 Lebensjahr auf.

Er wird sehr häufig als Altersdemenz diagnostiziert. Genaueres kannst du aber auch auf der Homepage von Prof. Dr. med Kiefer nachlesen.


Liebe Grüße Manuela
Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: Ein Attentat auf sich selbst.


Autor anonymous
Datum 16.03.2018 09:16
Beiträge: Hallo zusammen!

Meine Diagnose, HC + SB. Mittlerweile bin ich 24, mit dem 15-16. Lebensjahr ca. (weiß ich leider nicht mehr genau) riss der Shunt ab und befindet sich nun auf Höhe von der untersten Schädelknochenkante. Shuntposition, rechts hinten. Natürlich war ich in der Klinik damals wie er abriss zur Kontrolle, damals wurde mir gesagt ich brauche mir keine Sorgen zu machen, so wie ich körperlich fit bin sag ich mal, könnte ich locker ohne Shunt auskommen. Dennoch wurde er drin gelassen für den Fall der Fälle bzw. wollte/will ich nicht dass auf mir rumgeschnitzt wird wie auf nem zu modellierenden Holzzstück

Seit damals bis heute, 2018 keine Beschwerden, Pölsterchen oder dergleichen. Was mich aber seit kurzem doch beschäftigt bzw. ich mir Gedanken darüber mache ist: Kann der Shunt, sprich das Ventil UNTER den Schädelknochen kommen, sodass das Hirn irgendwie was abbekommen könnte? Habt ihr schon mal davon was gehört? Wäre es sinnvoll einen Eingriff machen zu lassen und den Shunt ausrichten zu lassen? oder können die Ärzte ihn versetzen ohne unbedingt meinen Kopf aufzuschlitzen?

Ich danke!
MfG,
Daniel


Autor Maschtel
Datum 17.03.2018 17:08
Beiträge:

Daniel,

ich kann Dir nur einen Tipp geben, Du hast vielleicht einen Shunt und Ventil, ich auch und nachdem ich weiß , ich bin bei meinem Neurochirurgen gut aufgehoben, da mach ich mir keine Gedanken und mir geht es gut!

Also, falls wirkliche körperliche Folgen bestätigt würden, würde ich das Abklären lassen. Ansonsten NEIN!

Ich habe auch eine absolute Überdrainage : Na und? Geistig denk ich schon, dass ein niedriger Druck sich positiv auswirkt und zwar ist bekannt, dass bei einem höheren Druck auch mehr Gehirnzellen absterben. Das wichtige ist also, dass Du Dir einen guten Arzt aussucht, dem Du vertraust.

Wenn Manuela Dir antwortet, kannst Du 100% auf die Antwort zählen.

Viele Grüße Martin



Autor manuela
Datum 19.03.2018 13:26
Beiträge: Hallo Daniel und Martin,

Wo ist denn die Drainage abgerissen? Am Kopf oder Hals? Ist denn das Ventil selbst an eine andere Stelle gekommen?

Sofern sich die Lage des Ventils nicht verändert wurde, sehe ich keinen Grund, dass das Ventil UNTER den Schädelknochen kommen könnte. Ich selber würde so ein Eingriff nicht machen lassen. Denn du hast den Shunt lange liegen. Daher glaube ich, dass du bei einer Explantation größere Komplikationen bekommen könntest. Als das dir die OP etwas bringt. Zumal du ja keine Einschränkungen hast.

@ Martin

Vielen Dank für deine Anerkennung. Aber leider weiß ich auch nicht alles.

Ich meine aber, dass es egal ist, ob eine Überdrainage oder Unterdrainage vorliegt.

Intellektuelle Fähigkeiten können (müssen aber nicht) in beiden Fällen verloren gehen. Denn bei einer Überdrainage besteht auch eine Gefahr, dass das Gehirn nicht mehr richtig geschützt werden kann.

Liebe Grüße Manuela
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Autor Maschtel
Datum 19.03.2018 17:23
Beiträge:

Manuela,

es ist mir durchaus bewusst, dass Du auch nicht alles weißt.

Ich habe persönlich schon so viele unfähige Personen kennengelernt, unteranderem auch Prof. Dr. Ärzte, von daher bin ich ein gebranntes Kind und weiß, wer Aussagen macht und Empfehlungen gibt, die etwas Wert sind.

Weißt Du jetzt wie ich aussehe ?

Viele Grüße Martin 





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Dieser Artikel kommt von: Die Welt der Medizin und des Hydrocephalus

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