Lade Daten...

Bitte warten
Hydrocephalus

Neuigkeiten

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist frei. Werden Sie Mitglied Willkommen Gast
Werden Sie Mitglied:

Treten Sie unserer Communitiy bei um alle Möglichkeiten dieser Seite zu nutzen.  

Eine Mitgliedschaft gibt alles frei was wir anbieten.

Erstellen Sie einen Account um alles auf dieser Seite zu nutzen. Account erstellen

 Anmelden:





Heute haben folgende Benutzer Geburtstag Geburtstage:
0815
Enrico
blicka
artemis80
leon-maik240505

Top 100

Top Seiten Medizin

Vereinbarung

§ Datenschutzerklärung
 
 
 
 

Forum

Moderiert von: stefan, manuela
Forum Index
Allgemeines
     Small Talk
     Hilfe-Hilfe-Hilfe
 

Autor Hilfe-Hilfe-Hilfe

Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 22.09.2013 06:05

Ein liebes Hallo an alle,
ich bin "nur" eine Angehörige, die aber am Rande ihrer Kräfte ist. Ich bin verheiratet mit einem Mann, der im Alter von 4 Jahren mit einem Ventil versorgt worden ist. Als ich meinen Mann kennenlernte, merkte man von seiner Krankheit im Prinzip nur, dass er langsamer war und eben nicht Fahrrad fahren konnte, weil er kein Gleichgewicht halten kann. Nun sind wir seit 10 Jahren verheiratet, haben zwei gesunde Söhne von 6 und 8 Jahren. Im Jahre 2006 hatte mein Mann einen Autounfall auf dem Weg zur Arbeit. Bei Blitzeis hat es ihn aus der Kurve geschlagen. Er hatte eine Gehirnerschütterung, aber man merkte immer mehr, dass es mehr war. Eineinhalb Jahre hat man uns weggeschickt, weil Menschen wie mein Mann halt länger mit den Symptomen ein Gehirnerschütterung zu kämpfen haben. Dann stellte der Chefarzt, der sich auf mein Drängen hin uns annahm, dass der Schunt schon seit geraumer Zeit (vermutlich durch den Unfall-aber nicht nachweisbar) nicht mehr lief. Er hat den Shunt durch einen neuen ersezt, was Erleichterung brachte. im Jahr 2011 verschlechterte sich die Gesundheit meines mannes wieder extrem. Wieder musste ich bei diesem Arzt gegen ein "das ist halt so" angehen und auf den Chefarzt pochen. Man hat das kaputte (!!!) Ventil ersetzt durch ein elekromagnetisch verstellbares Ventil ersetzt. Seitdem kommt bei uns auch noch die Aggression dazu. In phasen, wo ich das Gefühl bekomme, das Ventil läuft nicht richtig, wird er mir gegenüber so uneinschätzbar und aggressiv. Er hat mich noch nicht geschlagen, aber manchmal habe ich Angst davor. Der Arzt sagt, das ist halt so bei dieser Krankheit. Nun ist mein Mann wieder im krankenhaus, aber der Arzt sagt, er erhofft sich nichts davon. Einweisender Arzt ist der Chef. Ich bin es so satt als die Ehefrau da zu stehen, die ihren Mann vor den Füssen weg haben will. ich möchte Hilfe haben, denn ich glaube nicht, dass der Arzt recht hat, ich möchte, dass neurochirurgisch das Bestmögliche für meinen mann getan wird. Hat irgendjemand wirklich gute Erfahrungen mit einer neurochirurgischen Praxis/Klinik gemacht?


Zitieren nach oben
Michaela
Senior Mitglied

Registriert: 16.01.2004
Beiträge: 289
Wohnort: BW


Sende eine Private Nachricht an Michaela Besuche die Homepage von Michaela
Geschrieben: 03.10.2013 12:30

Hallo Chaos,

da habt ihr aber sehr viel erlebt.

Es ist möglich das es keine Neurochirurgische möglichkeiten gibt, daher sollten auch ander Fachgebiete mit einbezogen werden. Habt ihr mal über Psychiatrische / Psychologische hilfe nach gedacht, oder die so gar mal angefangen?

Wurde mal über Medikamente gesprochen?

Grüße Michaela



Zitieren nach oben
anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 05.10.2013 20:34

Michaela schrieb am 03.10.2013 um 12:30:13 Uhr folgendes:

Hallo Chaos,

da habt ihr aber sehr viel erlebt.

Es ist möglich das es keine Neurochirurgische möglichkeiten gibt, daher sollten auch ander Fachgebiete mit einbezogen werden. Habt ihr mal über Psychiatrische / Psychologische hilfe nach gedacht, oder die so gar mal angefangen?

Wurde mal über Medikamente gesprochen?

Grüße Michaela





Hallo Michaela, danke für deine Antwort. Wir versuchen mehrgleisig zu fahren. Die Psychologische Hilfe scheitert im Moment daran, dass meinem Mann auch das Sprechen, das Denken und die verarbeitung von beidem immer grössere Schwierigkeiten macht. Inzwischen haben wir die Medizinische Hochschule Hannover aufgesucht, die sich sehr wundern, dass bisher noch keine neurologische Diagnostik gemacht wurde. Medikament nimmt mein Mann auch schon längere Zeit, helfen aber nicht wirklich. Hannover meint, mein Mann könnte neben der Hydrocephaluserkrankung durchaus auch eine zusätzliche Erkrankung entwickelt haben. Borreliose, z.B.? Wir warten nun darauf, dass der Arzt in Hannover unseren Fall mit dem Chef und den Kollegen besprochen hat und dann wird es weitergehen, so oder so. Sei recht herzlich gegrüsst, Chaos67


Zitieren nach oben

Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 07.10.2013 00:08

Hallo "Chaos",

kann sehr gut nachempfinden was Sie da gerade mitmachen. Mich würde es sehr interessieren wie es bei Ihnen weiter ging, da wir in einer ähnlichen Situation stecken. Ich weiss es ist schwierig einen guten Neurochirug zu finden...Gerne würde ich mich weiter austauschen.

Herzliche Grüße

Anja


Zitieren nach oben
anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 04.11.2013 21:09

Hallo Anja,
leider erst jetzt die Fortsetzung unserer leidvollen Erfahrung in der Neurochirurgie vor Ort. Nachdem mir nahegelegt wurde eine professionelle HIlfe in Anspruch zu nehmen, die mir hilft die krankheit meines mannes endlich zu akzeptieren, meinem Mann nach der Entlassung nahegelgt wurde in einer Reha mal ein bisschen was zu tun, haben wir uns in Hannover in der MHH vorgestellt. Leider haben wir die KOpfschmerzen nicht erwähnt, so dass wir fast (!!!) unverrichteter Dinge wieder weggefahren sind, jedoch meinte der Arzt zumindest, dass definitiv etwas nicht stimmt. Nach 6 Tagen meldetet sich jener Arzt zurück und schlug uns mehrere Untersuchungen vor , um neurologisch auch alles abzuklären. in einem nebensatz erwähnte ich dann die zunehmenden kOpfschmerzen, und der Arzt sagte wir möchten uns bitte sofort in die notaufnahme begeben. Das haben wir auch direkt am nächsten mOrgen gemacht (immerhin 320km eine Strecke). ich habe wirklich Angst gehabt, mein Mann würde sterben. Er konnte kaum noch laufen, kaum noch sprechen und ich war nur noch froh, als wir in Hannover angekommen waren. Dort war innerhalb von 4 Stunden klar, dass mein Mann einen Überdruck hat und zwar einen gewaltigen. Er ist dann operiert worden. Diagnose: Das Ventil war defekt. Mein Mann hatte einen solchen Überdruck, dass das HIrnwasser schon am Ventil vorbeilief.Mein Mann hat die OP gut überstanden und nun wollen wir schauen, was die Reha in den nächsten 4 Wochen bringen wird.
Also weder hypochondrischer mann, noch hysterische blöde Ehefrau, die alles besser weiss. Ich kann die MHH echt empfehlen, denn in dieser ganzen Zeit bin ich nicht einmal auf einen unfreundlichen genervten Arzt oder Schwester getroffen. Ganz im Gegensatz zu unserer Klinik vor Ort. Da tatsächlich ja eine Gesundheitsgefährdung durch Unterlassung vorliegt, haben wir das Ganze an unseren Anwalt abgegeben. So etwas darf nicht noch mal passieren. Ich kann nur jedem raten, wenn das Bauchgefühl sagt hier stimmt etwas nicht oder die Klinik macht etwas falsch, nicht kleinbei geben, sondern handeln.
Alle die meinen Bericht gelesen habe danke ich von Herzen, denn es gibt einem das Gefühl mit diesen Sorgen nicht allein zu sein. Egal ob ihr geantwortet habt oder "nur" gelesen.
Seid alle gegrüsst
Chaos67


Zitieren nach oben
Maschtel
Mitglied

Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 119
Wohnort: Mönchengladbach


Sende eine Private Nachricht an Maschtel
Geschrieben: 07.11.2019 11:36

Danke Chaos67, ich hoffe euer Problem hilft!

 

In diesem Artikel möchte ich darauf hinweisen „Unterdrainage“ ist gefährlich, „Überdrainage“ gibt es im herkömmlichen Sinne nicht!

Wer was anderes erzählt hat das Prinzip, welches im folgenden Link ausführlich beschrieben wird, nicht verstanden!

Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 07.11.2019 16:52 (Originaldatum 07.11.2019 11:36) ]

Zitieren nach oben
Maschtel
Mitglied

Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 119
Wohnort: Mönchengladbach


Sende eine Private Nachricht an Maschtel
Geschrieben: 12.11.2019 12:58

 
 In diesem BeitragHydrocephalus   hat auch Milena geantwortet. Ich mag Milena sehr, aber jeder vernünftige Mensch weiß, wieviel Know-how hinter ihren Antworten steht! Link Nutzung dieses Forums, aber es bringt mich immer zum Schmunzeln und Lachen.

Sie schrieb „… Deine Symtome sind typisch für eine Überdrainage. …

Wieviel diese Aussage Wert ist, kann man jetzt erahnen! Vielleicht sollte man auch erstmal schauen, wer was geschrieben hat!

Unter Suche und den Namen erhält man alle Artikel und ist nicht begrenzt auf die letzten 10!

Für mich war das auch schwer zu sagen, „warum gibt es diese Aussagen im Netz?“, irgendwie hatte ich schon Angst, weil ich wußte, die Rechnungen sind richtig und du hast eine absolute Überdrainage!

 siehe “ Über- und Unterdrainage Symptome

Bin dann Anfang 2019 in Düsseldorf in der Notaufnnahme gewesen, nicht, weil es mir wirklich schlecht ging, sondern weil ich meine Unsicherheit auf-/abklären wollte. Eigentlich war mein Ziel  PD Dr. med. T. Beez, was ich aber so kurzfristig nicht erreichen konnte. Bin ursprünglich von Prof. Dr. Jarek Maciaczyk 3x operiert worden, der aber in Neuseeland ist. Wen Näheres interessiert, kann es nachlesen auf ebook, Taschenbuch.

 

aus dem Buch  „… Aber ich schrieb auch „In meinen Augen kommt es nicht auf die Klinik an, sondern auf die Personen, die dort arbeiten.“

„Was heißt das?“„Man kann in derselben Klinik Glück oder Pech haben. Die Wahrscheinlichkeit in einer renommierten Klinik ist aber besser“.

„Leider hatte ich 2005 erst mal Pech aber 2016 Glück!“

„2013 hatte ich wohl auch Glück! Ich bin am 22.12.1967 geboren wurden, war ein Freitag. …“

In der Notaufnahme war zurzeit eine junge Ärztin, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Mir aber egal, ich wollte eh nur die Bilder vom CT sehen. Und als ich dann gesehen habe, die Ventrikel haben keine Schlitzventrikel gebildet, eher andersherum, war ich sehr beruhigt. Sie mußte dann ihre Wichtigkeit unterstreichen, indem sie mehrmals ans Handy ging und ich in meinen Ausführungen unterbrochen wurde. Ich verliere sehr schnell die Lust, und nachdem ich gesehen habe „Alles in Ordnung!“, sind wir nach mehreren Stunden nach Hause gefahren. Ich glaube, so 97 % waren Wartezeit. Egal!

In diesem Gespräch wurde ich auch gefragt, welche Symptome sich bei der angeblich vermuteten Überdrainage ergeben hätten?

An dieser Fragestellung kann man den Wert mancher Aufzeichnungen ablesen!

Ich kann nur aus meiner Perspektive reden, obwohl ich weiß, ich habe rechnerisch eine absolute Überdrainage, muss man bedenken, wir reden hier über Firmen, die Geld verdienen wollen. Womit verdienen Firmen ihr Geld?

Indem möglichst viele eigene Produkte verkauft werden!

Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass der Mike sich seine Kopfschmerzen einbildet. Ganz und gar nicht!

geringradiges meninigales reizsyndrom bei HC mit Überdraignage!

Er hat ein Spitz-Holter-Ventil und jeder weiß, diese Ventile gehörten zu den Ersten! Es ist bekannt diese Ventile führten zu einer absoluten Überdrainage. Jetzt nimmt er doch das Wort Überdrainage in den Mund. Was aber nicht heißt, dass man keine Hirnflüßigkeit mehr im Kopf hat, sondern die Ventrikel nicht mehr existieren,

siehe  Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Ich bin doch kein Arzt, d. h., über Kopfschmerzen kenne ich mich nicht aus! Dasselbe, wer baut die Ventile?

Wer versucht, die Anforderungen zu erfüllen?

INGENIEURE!!!

Das ist eine Sache, die kann ich recht gut!

Nichtsdestotrotz braucht auch der Ing. einen Arzt und umgekehrt, weil es viele Bereiche gibt, zu denen er nichts sagen kann. Jetzt sollte mein Standpunkt noch deutlicher gemacht worden sein!

Man muss sich immer fragen, ob das persönliche Empfinden einer Überdrainage, nicht eine Unterdrainage sein kann!

Nur über MRT oder CT-Aufnahmen lassen sich hierzu, aussagekräftige Worte finden! Alles andere  ist nur Hypothese und bedeutet ga nichts!

 

 




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 12.11.2019 13:06 (Originaldatum 12.11.2019 12:58) ]

Zitieren nach oben
sortieren nach

 
Vorheriges Thema:  Bräuchte Rat (SOS)

Gehe zu: