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Moderiert von: stefan, manuela
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Medizinbereich für Interessierte
     Hydrocephalus
     HC, CRP Werte erhöht
 

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Autor HC, CRP Werte erhöht
anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 28.10.2015 11:06

Hallo,
ich bin neu hier und habe mich noch nicht angemeldet aber mache das noch.
Habe einen 29 jährigen Sohn der seit 1992 einen Ventil versorgten Shunt hat. Seit dem 02.07.2015 lag er 4 Mal im Krankenhaus und wurde 5 Mal operiert. Letztendlich ist am 26.08.2015 ein neuer Shunt eingebaut worden. Bis zum 02.10.15 war alles in Ordnung und er hatte keine Kopfschmerzen und Übelkeit mehr. Doch dann hat er Schmerzen in der linken Rippe bis zur Schulter bekommen. Die CRP Werte haben sich von 25 auf 15 bis auf 73,3 innerhalb von 3 Wochen verändert. Röntgenbilder zeigen,dass der Katheter sich von rechts nach links verschoben hat. Der Neurochirog meint, dass das nicht schlimm ist, da der Katheter sich richtig legen muss. Mache mir aber trotzdem Sorgen. Ist das normal bei HC?
Danke im vorraus.
LG Irina


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manuela
Moderators
Wohnort: Münster


Sende eine Private Nachricht an manuela Besuche die Homepage von manuela
ICQ
Geschrieben: 29.10.2015 11:23

Hallo Irina,

was für einen Shunt dein Sohn? Ein VP-Shunt, oder VA-Shunt? Wo seid ihr in Behandlung? Ihr solltet euch auch mal eine zweite Meinung in einer anderen Klinik einholen. Am besten eine Klinik, die eine spezielle HC Sprechstunde hat. Adressen findest du in unserem Klinikverzeichnis.

Wenn sich der CRP-Wert so ändert, könnte das auch eine Shuntinfektion hindeutet. Das solltet ihr auf jeden Fall abklären lassen.
Es kann sein, dass sich der Katheter ein bisschen verschiebt. Was für Op`s wurden den gemacht?




Liebe Grüße
Manuela

Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler
begangen: Ein Attentat auf sich selbst.



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: manuela am 29.10.2015 11:36 (Originaldatum 29.10.2015 11:23) ]

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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 29.10.2015 15:14

Hallo Manuela!
Dankeschön für die schnelle Antwort.Mein Sohn hat einen ProGAV 2.0 Ventil.
Das steht in letzten Entlassungsbrief:

Diagnose:VP-Shunt-Ventildysfunktion bri Hydrocephalus occlusus mit Implantation eines ventrikulo-peritonealen Shuntsystems 1992 (KH Park Schönfeld).
- Shuntprüfung am 12.04.2012.(Nordhessenklinikum Kassel)
VP-Shunt-Revision mit Wechsel des VP-Shuntventils wegen Dysfunktion am
02.07.2014.(Nordhessenklinikum Kassel)
- Shuntprüfung am 03.07.2015.
- Umstellung des Codeman-Ventils stufenweise von 150 über 120 auf 100
cmH2O 07/2015 (Nordhessenklinikum Kassel).
- Revision des Peritonealkatheters bei Okklusion am 09.07.2015
(Nordhessenklinikum Kassel)
- Erneute Revision des Peritonealkatheters bei Dislokation am 14.07.2015
(Nordhessenklinikum Kassel).
- Implantation eines programmierbaren Shuntassistenten (proSa Fa. Miethke)
rechts klavikulär am 11.08.2015 (UMG= Universitätsmedizin Göttingen).

Therapie: Shuntogramm am 24.08.2015.
VP-Shuntventil-Austausch auf proGAV 2.0 (Drckstufe 5/25 cmH2O) mit
Revision des zentralen Katheters am 26.08.2015.(UMG)

LG Irina


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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 02.11.2015 16:06

Hallo Manuela!

Die CRP Werte sind von 73,3 auf 24 runtergegangen,aber seit gestern sind wieder Bauchschmerzen da...
Der Neurochirurg aus Kassel,bei dem wir seit Ca.11 Jahren in Behandlung sind meint,dass der Katheter viel zu lang ist und dass er es nicht zu lang gemacht hätte.Die Röntgenbilder von Dienstag sind i.O,kein Knick oder so.
Und noch sagte er,dass der Katheter nicht einwächst.Und in Göttingen sagte der Arzt,dass der Katheter nach Ca.1-2 Wochen einwachsen muss...Wem soll man glauben?
Und der Hausarzt ist ratlos,alle Werte sind ok,außer CRP.
Wie soll man mit so einem wanderndem Katheter umgehen?Ist die Wärme gut?Man kann doch nicht immer Ibuprophen einnehmen.

Dankeschön.
LG. Irina


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Michaela
Senior Mitglied

Registriert: 16.01.2004
Beiträge: 289
Wohnort: BW


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Geschrieben: 02.11.2015 18:34

Hallo Irina,

als mein Shunt eingewachsen war musste ich erneut OP werden, da ich mich nicht mehr Richig bewegen konnte. (Arm heben war ein geschränkt)

Was sieht es denn jetzt mit den Entzündungwerten aus? Beim Ultraschall hat man an den stellen wo die Bauchschmerzen sind etwas entdeckt? Liegt dort ggf. der Shunt? und ist viel Freieflüssigkeit im Bauch raum? oder andere "auffälligkeiten?

Viele Grüße und Gute Besserung

Michaela



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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 03.11.2015 12:03

Hallo Michaela!

Ja,der Katheter liegt links,genau da,wo die Schmerzen sind.Aber rundherum sind keine Auffälligkeiten und überhaupt im Bauchraum auch nicht.
Die Entzündungswerte sind immer noch fast 5 mal höher,als normal(24).
Ist dein Katheter auch lang?Genaue Länge weiß ich nicht,aber denke so Ca.1 Meter.
Hast du auch Schmerzen,wenn er sich bewegt?Wie lange hast du ihn schon?

Dankeschön.
LG Irina





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Michaela
Senior Mitglied

Registriert: 16.01.2004
Beiträge: 289
Wohnort: BW


Sende eine Private Nachricht an Michaela Besuche die Homepage von Michaela
Geschrieben: 11.11.2015 10:32

Hallo Irina,

wie lang mein Shunt war, kann ich dir nicht sagen.
Aber ich weis das ich immer wieder mal Schmerzen im Bauchraum hatte
und ggf. auch die Entzündungswerte Erhört waren.

wenn du möchtest kannst du mir auch eine email Schicken.
hc-selbsthilfe@kabelbw.de

Grüße Michaela


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anonymous
Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 05.05.2016 06:55

Hallo Michaela!Danke für deine Emails und deine Hilfe!

Hallo an alle!Habe mich immer noch nicht angemeldet wegen dem Zeitmangel...
Mein Sohn ist noch dreimal operiert worden...Der Katheter wurde am 19.04.16 in die Herzvene neu verlegt.
Hat jemand Erfahrung damit?Sein rechter Fuß tut weh,die Adern sind vergrößert.Die Ärzte in der Klinik haben nichts gesehen und meinen,dass das nach OP normal ist und nach einiger Zeit vergeht...
Haben nächste Woche ein Termin beim Neurochirurgen.Die Schmerzen sind schubweise und manchmal unerträglich.Was kann man noch außer kühlen und hochlegen machen?
Dankeschön im Voraus.
LG Irina


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Maschtel
Mitglied

Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 87
Wohnort: Mönchengladbach


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Geschrieben: 11.12.2018 12:59

„- Umstellung des Codeman-Ventils stufenweise von 150 über 120 auf 100 cmH2O 07/2015 (Nordhessenklinikum Kassel).“

Nicht cm, sondern mm! Oder willst Du, dass Dein Kopf platzt, siehe „Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?, 5 u. 6 Beitrag!

Eine derartige Umstellung verweist erst mal auf ein verstellbares Ventil und zwar ein Konus-Ventil, z.B. Codeman Medos Hakim.

Erste Einstellung, wie bei Manuela, 150 mm. Zweite Einstellung wie bei mir, 120 mm! Je nachdem wie die Ventrikel aussehen, kann man für kurze Zeit runtergehen auf 100 mm. Als Standardeinstellung würde ich es bei mir nicht nehmen!

„VP-Shuntventil-Austausch auf proGAV 2.0 (Druckstufe 5/25 cmH2O)“,

ja 5 cm Konus und 25 cm Gravitationsventil, ist ein Kombi-Ventil! Je geringer der Gegendruck, desto mehr Hirnwasser kann die Passage überschreiten. Hatte auch 11 Jahre ein Pro Gav 40 mm und nur 1 Shunt. Während dieser Zeit wusste ich nichts davon, dass man das Ventil überprüfen muss, indem man sich die Ventrikel anschaut. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir viel mehr Sorgen gemacht, weil ich zu dieser Zeit Doppelbilder hatte. Ich bin jetzt schon 13 Jahre krank und hatte einen schweren Schlaganfall. Seit 2016 habe ich eine komplette Revision erhalten mit letztendlich einem verstellbaren Medos Hakim (30mm-200mm) Ventil eingestellt auf 120 mm. Mittlerweile habe ich zwei Shunts (Bactiseal, Katheterschlauch, Ventil und Vorkammer) linker und rechter Ventrikel. Eine etwas längere Geschichte!

Was ich damit nur sagen möchte, ich bin Dipl.-Ing. und kein Arzt! Ventile unterliegen der Mechanik bzw. genauer der Strömungstechnik und werden von Ingenieuren entwickelt. Aber der Arzt sollte

a) in der Lage sein einen zu operieren, ohne dass Spätfolgen zu erwarten sind und b) Kenntnisse über mögliche Kopfschmerzen kennen.

Die Auswahl der richtigen Ärzte ist entscheidend!

Mir ist das vollkommen bewußt, dass Dein Schreiben von 10.2015 ist, ich habe es gerade erst gelesen.

Wie geht es Deinen Sohn denn jetzt?

Meine Ausssage ist immer, man muss sich die Ventrikel anschauen, wenn man eine Gravitationseinheit hat, muss diese vor Bewertung der Ventrikel längere Zeit ausgestellt sein! Ansonsten hat man Probleme eine Aussage zu treffen.




Viele Grüße Martin

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 12.12.2018 10:27 (Originaldatum 11.12.2018 12:59) ]

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Michaela
Senior Mitglied

Registriert: 16.01.2004
Beiträge: 289
Wohnort: BW


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Geschrieben: 23.12.2018 00:51

Hallo Martin,

es gibt mehrere möglichkeiten die Druckeinstellung z.b. im Ventil anzugeben.

mm/h²O oder auch cm/h²O (man muss ggf. die einheit anpassen - 10stelle)
und nicht zu vergessen gibt es auch noch mm/hg was angegeben wird.( hier ist die Umrechnung etwas komplexer aber auch machbar wenn man es benötigt)

Natürlich kommt es mal vor das man z.b. mm/h20 meint aber cm geschrieben hat.

Grüße Michaela


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