Lade Daten...

Bitte warten
Hydrocephalus

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist frei. Werden Sie Mitglied Willkommen Gast
Werden Sie Mitglied:

Treten Sie unserer Communitiy bei um alle Möglichkeiten dieser Seite zu nutzen.  

Eine Mitgliedschaft gibt alles frei was wir anbieten.

Erstellen Sie einen Account um alles auf dieser Seite zu nutzen. Account erstellen

 Anmelden:





Heute haben folgende Benutzer Geburtstag Geburtstage:
Sanne76

Top 100

Top Seiten Medizin

Vereinbarung

§ Datenschutzerklärung
 
 
 
 

Forum

Moderiert von: stefan, manuela
Forum Index
Medizinbereich für Interessierte
     Neurochirurgie
     Ventrikulostomie
 

Seite 1 2 3 4 5 vorherige Seite 


Autor Ventrikulostomie
Maschtel
Mitglied
Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 122
Wohnort: Mönchengladbach


Sende eine Private Nachricht an Maschtel
Geschrieben: 04.04.2019 14:44

Hallo Sonne!

Ich glaube nicht, dass es besser ist, wenn Du Dich zurückziehst!

Aber auch Ärzte wissen nicht alles!

Blindes Vertrauen zu haben, kann unter Umständen lebenslange Konsequenzen haben und diese trägst Du allein! Und kein Prof.!

Deshalb bleibt es in meinen Augen nicht aus, ein Spezialist zu werden.

Was natürlich nicht heissen soll, keinem zu vertrauen, aber nicht blind!

Ich füge mal einen Link an, da kannst Du mein gesamtes Wissen nachlesen.

Aber ich habe keine Angst davor, andere hätten dann das gleiche Wissen wie ich, weil man das Problem nur erkennt, wenn man auch das Wissen hat!

Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Es wäre schön wieder was von Dir zu lesen!

 




Viele Grüße Martin eBook; Buch


PS: Auf der „Startseite“ erhält man alles Wichtige!

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Maschtel am 05.04.2019 12:29 (Originaldatum 04.04.2019 14:44) ]

Zitieren nach oben

Unregistrierter Benutzer
Geschrieben: 01.09.2019 10:41

Hallo Zusammen,

mein Name ist (ebenfalls) Martin und bei mir wurde vor knapp 2 Wochen eine Endoskopische Drittventrikulostomie durchgeführt, da bei mir eine Aqäduktstenose festgestellt wurde.

Ich möchte gern den Ablauf zum Eingriff bei mir beschreiben, da ich selbst hier im Forum gelandet bin und ich den teils beängstigenden Erfahrungen und dem leicht negativen Anstrich der Ventrikulostomie mein positives Erlebnis hinzufügen möchte.

Ich bin bereits 31 und lebe daher wohl schon ziemlich lange mit dem erhöhten Hirndruck. Mein Kopf hatte sich recht gut daran gewöhnt und außer gelegentliche Kopfschmerzen hatte ich keine Symptome. Erst in den letzten 3 - 4 Wochen wurden die Kopfschmerzen so intensiv, dass ein CT und später MRT angeordnet wurde. Dabei fiel dann besagte Diagnose auf. Ich konnte vor 3 Wochen nicht einmal mehr meiner Bürotätigkeit nachgehen. Darüberhinaus hatte ich nur unspezifische Symptome.
Nach der Feststellung ging alles sehr schnell. Als die Ärztin der Röntgenpraxis Ihren Verdacht äußerte, wurde ich auch direkt an einen Neurochirurgen überwiesen, welcher mir 1 Woche später mitteile, das bei mir die Ventrikulostomie und die Perforierung des Aquädukts möglich seien. Da bei mir schon die ersten beiden Ventrikel stark vergrößert waren drängte er zur Eile. Er empfahl mir dann die Uniklinik Homburg (Saar) da die u.a. auf diese OP (ETV) spezialisiert ist. Und genau dorthin bin ich dann auch gereist (Wohne im Raum Hannover). Einen Termin bekam ich ebenfalls sehr schnell (<1 Woche), da mein behandelnder Arzt gleich selbst dort anrief. Das Krankenhaus selbst ist eher recht betagt, jedoch der Operateuer Hr. Dr. Linsler ist m.E. ein sehr fähiger Mann. Nachdem mir der Eingriff erläutert wurde und ich gefühlt dutzende Haftungsausschlüsse unterzeichnete, wurde ich dann operiert. Der Eingriff lief komplett ohne Komplikationen und ich war bereits 3Tage danach wieder auf den Beinen.
Nun 2 Wochen danach fühle ich mich fit wie vor dem Eingriff und habe nur noch Gelegentlich (z.B. bei Wetteränderungen) Kopfschmerzen. Tabletten nehme ich ebenfalls keine. Ich möchte nun versuchen wieder etwas Sport zu treiben.

Was ich damit sagen möchte ist, dass es nicht immer ein langer Leidensweg sein muss und das es auch gute Chancen gibt, dass alles positiv und unkompliziert verläuft. Unangenehm war der Eingriff allemal und die ersten 3 Tage danach würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen aber das ist es auf jeden Fall wert. Das die Hirnkammern nicht unbedingt wieder auf Normalgröße zurückgehen mag erstmal nicht schön sein, jedoch werden sie auch nicht größer. Solange noch kein Schaden am Hirn entstanden ist, ist das auch nicht das Problem. Wenn der Druck erst so groß ist, dass Einschränkungen wie Demenz oder motorische Blockaden auftreten steht man eh vor ganz anderen Problemen, daher ist die Tatsache das sie so bleiben wie Sie sind für mich eine positive. Ich kann diese OP entgegen der Meinung von "Sonne" deswegen empfehlen, auch weil so die ganzen potentiellen Probleme mit einem Shunt ausgeschlossen sind.

Also an alle, die eine solche OP vor sich haben und sich hier ggf. informieren: Es gibt auch positive Beispiele.

All denjenigen die weniger Glück hatten, wünsche ich Durchhaltevermögen und Geduld - Aufgeben und Zurückziehen ist keine Option!

Und wie mein Vorredner schon sehr trefflich schrieb, rate auch ich den Ärzten auf den Geist zu gehen und Fragen zu stellen, ggf. sich selbst zu informieren und wieder Fragen zu stellen. Die Konsequenzen trägt man stets allein daher sollte im Vorfeld jede Möglichkeit besprochen worden sein.

Viele Grüße

Martin


Zitieren nach oben
Maschtel
Mitglied
Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 122
Wohnort: Mönchengladbach


Sende eine Private Nachricht an Maschtel
Geschrieben: 01.09.2019 11:25

Martin, ein toller Bericht und es freut mich ungemein, dass bei Dir alles geklappt hat!

  Danke für die Info!




Viele Grüße Martin eBook; Buch


PS: Auf der „Startseite“ erhält man alles Wichtige!

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


Zitieren nach oben
Maschtel
Mitglied
Registriert: 10.05.2016
Beiträge: 122
Wohnort: Mönchengladbach


Sende eine Private Nachricht an Maschtel
Geschrieben: 12.11.2019 13:43

 Was Unter- oder Überdrainage bewirken kann, lässt sich im folgenden Text nachlesen!

In diesem BeitragHydrocephalus   hat auch Milena geantwortet. Ich mag Milena sehr, aber jeder vernünftige Mensch weiß, wieviel Know-how hinter ihren Antworten steht! Link Nutzung dieses Forums, aber es bringt mich immer zum Schmunzeln und Lachen.

Sie schrieb „… Deine Symtome sind typisch für eine Überdrainage. …

Wieviel diese Aussage Wert ist, kann man jetzt erahnen! Vielleicht sollte man auch erstmal schauen, wer was geschrieben hat!

Unter Suche und den Namen erhält man alle Artikel und ist nicht begrenzt auf die letzten 10!

Für mich war das auch schwer zu sagen, „warum gibt es diese Aussagen im Netz?“, irgendwie hatte ich schon Angst, weil ich wußte, die Rechnungen sind richtig und du hast eine absolute Überdrainage!

 siehe “ Über- und Unterdrainage Symptome

Bin dann Anfang 2019 in Düsseldorf in der Notaufnnahme gewesen, nicht, weil es mir wirklich schlecht ging, sondern weil ich meine Unsicherheit auf-/abklären wollte. Eigentlich war mein Ziel  PD Dr. med. T. Beez, was ich aber so kurzfristig nicht erreichen konnte. Bin ursprünglich von Prof. Dr. Jarek Maciaczyk 3x operiert worden, der aber in Neuseeland ist. Wen Näheres interessiert, kann es nachlesen auf ebook, Taschenbuch.

 

aus dem Buch  „… Aber ich schrieb auch „In meinen Augen kommt es nicht auf die Klinik an, sondern auf die Personen, die dort arbeiten.“

„Was heißt das?“„Man kann in derselben Klinik Glück oder Pech haben. Die Wahrscheinlichkeit in einer renommierten Klinik ist aber besser“.

„Leider hatte ich 2005 erst mal Pech aber 2016 Glück!“

„2013 hatte ich wohl auch Glück! Ich bin am 22.12.1967 geboren wurden, war ein Freitag. …“

In der Notaufnahme war zurzeit eine junge Ärztin, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Mir aber egal, ich wollte eh nur die Bilder vom CT sehen. Und als ich dann gesehen habe, die Ventrikel haben keine Schlitzventrikel gebildet, eher andersherum, war ich sehr beruhigt. Sie mußte dann ihre Wichtigkeit unterstreichen, indem sie mehrmals ans Handy ging und ich in meinen Ausführungen unterbrochen wurde. Ich verliere sehr schnell die Lust, und nachdem ich gesehen habe „Alles in Ordnung!“, sind wir nach mehreren Stunden nach Hause gefahren. Ich glaube, so 97 % waren Wartezeit. Egal!

In diesem Gespräch wurde ich auch gefragt, welche Symptome sich bei der angeblich vermuteten Überdrainage ergeben hätten?

An dieser Fragestellung kann man den Wert mancher Aufzeichnungen ablesen!

Ich kann nur aus meiner Perspektive reden, obwohl ich weiß, ich habe rechnerisch eine absolute Überdrainage, muss man bedenken, wir reden hier über Firmen, die Geld verdienen wollen. Womit verdienen Firmen ihr Geld?

Indem möglichst viele eigene Produkte verkauft werden!

Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass der Mike sich seine Kopfschmerzen einbildet. Ganz und gar nicht!

geringradiges meninigales reizsyndrom bei HC mit Überdraignage!

Er hat ein Spitz-Holter-Ventil und jeder weiß, diese Ventile gehörten zu den Ersten! Es ist bekannt diese Ventile führten zu einer absoluten Überdrainage. Jetzt nimmt er doch das Wort Überdrainage in den Mund. Was aber nicht heißt, dass man keine Hirnflüßigkeit mehr im Kopf hat, sondern die Ventrikel nicht mehr existieren,

siehe  Shunt GAV 5/30- defekt oder unwahrscheinlich?

Ich bin doch kein Arzt, d. h., über Kopfschmerzen kenne ich mich nicht aus! Dasselbe, wer baut die Ventile?

Wer versucht, die Anforderungen zu erfüllen?

INGENIEURE!!!

Das ist eine Sache, die kann ich recht gut!

Nichtsdestotrotz braucht auch der Ing. einen Arzt und umgekehrt, weil es viele Bereiche gibt, zu denen er nichts sagen kann. Jetzt sollte mein Standpunkt noch deutlicher gemacht worden sein!

Man muss sich immer fragen, ob das persönliche Empfinden einer Überdrainage, nicht eine Unterdrainage sein kann!

Nur über MRT oder CT-Aufnahmen lassen sich hierzu, aussagekräftige Worte finden! Alles andere ist nur Hypothese und bedeutet gar nichts!

 

 




Viele Grüße Martin eBook; Buch


PS: Auf der „Startseite“ erhält man alles Wichtige!

Der Mensch glaubt, er sei frei. Frei, weil er sich noch nie über die Kreise bewegt hat, an denen seine Ketten anspannen.

Quis quid agis prudenter agas respice finem.

Was du auch tust, mache es mit Überlegung und denke an das Ende.


Zitieren nach oben
sortieren nach
Seite 1 2 3 4 5 vorherige Seite 

 
Vorheriges Thema:  Ventrikolustomie bei Kindern / Babies? und FRage zu Diamox

Gehe zu: